So

22

Okt

2017

Studienfahrt: 125 Jahre Weiltalbahn nach Laubuseschbach

Vor 125 Jahren wurde die Weiltalbahn von Weilburg bis Laubuseschbach fertig gestellt. Wir besuchen die Sonderausstellung im Dorfgemeinschaftshaus zu Rohnstadt und erhalten eine exklusive Führung durch die Ausstellung: 

  • Sonntag, 22. Oktober 2017
  • Start: Am Busbahnhof Weilburg um 13:30 Uhr
  • Führung durch die Weiltalbahn-Ausstellung im Dorfgemeinschaftshaus Rohnstadt
  • anschließend besteht die Möglichkeit zur Einkehr mit Kaffee und Kuchen 
  • die Teilnahme ist ohne vorherige Anmeldung möglich
  • Der Eintritt zur Ausstellung beträgt für Erwachsene 5 €; für Kinder ab 6 Jahren und Jugendliche 2 € 
  • weitere Kosten entstehen nicht

Weiter Informationen zur Weiltalbahn-Ausstellung vom Geschichts- und Heimatverein Weilmünster-Rohnstadt:

 

Vor 125 Jahren wurde die Weiltalbahn von Weilburg bis Laubuseschbach fertig gestellt.

4 Wochen Sonderausstellung im Dorfgemeinschaftshaus zu Rohnstadt vom 1. – 22. Oktober 2017

 

Der Bergbau auf Eisenerz und Dachschiefer war der Anlass, von Weilburg aus als Zubringer zur Lahntalbahn eine Bahnlinie zu bauen. Zahlreiche Erzgruben konnten ihre Ausbeute mit der Bahn in die Hochöfen nach Wetzlar oder bis in Ruhrgebiet verfrachten, welches zuvor nur mit Fuhrwerken oder per Drahtseilbahnen möglich war.

 

Bereits im Jahre 1891 war die Strecke bis Weilmünster eröffnet worden. In nur einem Jahr verlängerte sich die Bahnlinie bis Laubuseschbach und wurde fortan immer als Hauptstrecke bezeichnet. Auch als 1909 die Querverbindung in Richtung Grävenwiesbach – Usingen - Bad Homburg - Frankfurt hinzukam, sprach man hier von der „Nebenlinie“. Die besagte „Hauptstrecke“ sollte ja auch weitergeführt werden durch das Laubustal über Wolfenhausen – Münster – Weyer mit Anschluss an die Bahn im „Goldenen Grund“ und darüber hinaus bis nach Kirberg. Der 1. Weltkrieg und das damit verbundene Grubensterben machten diesen Plänen allerdings einen Strich durch die Rechnung.

 

Der Personenverkehr zwischen Weilmünster über Haltestelle Rohnstadt bis Laubuseschbach hat nie eine sehr große Rolle gespielt. So war es auch nicht verwunderlich, dass die Personenbeförderung auf diesem Teilabschnitt bereits 1955 eingestellt wurde, seit etwa 1953 wurde die Strecke nur noch von sogenannten „Schienenbussen“ bedient.

 

Anders verlief der Verkehr noch zwischen Weilburg über Weilmünster in Richtung Usingen/Bad Homburg. Hier war noch bis Ende September1969 Personentransport, ebenfalls überwiegend mit Schienenbussen, die als „Retter der Nebenbahnen“ galten. Dann ging auch diese Ära nach nur 60 Jahren zu Ende. Die Schienen zwischen Weilmünster und Grävenwiesbach wurden schon bald zurück gebaut und das größte Bauwerk, die Brücke über das „Steinkerzbachtal“ bei Mönstadt fiel 1974 dem Schneidbrenner zum Opfer. Damit war jede Möglichkeit, die Strecke noch einmal in Betrieb zu nehmen, vorbei. Bis zum Bahnhof Weilmünster wurde ab Weilburg noch ein geringer Güterverkehr aufrecht erhalten bis ca. 1990, dann kam das endgültige Aus. Ein in Weilburg gegründeter Verein „zur Erhaltung der Weiltalbahn“ zu touristischen Zwecken scheiterte an den großen Forderungen der DB, sechs Millionen DM wurden angeblich für die Strecke gefordert, was nicht zu schultern war. Heute nutzen Wanderer und Radfahrer die alte Trasse und noch mancher Zeuge aus der Zeit der Weiltalbahn kann am Trassenrand wieder entdeckt werden.

 

Der Geschichts- und Heimatverein Rohnstadt e. V. sammelt schon seit vielen Jahren Bilder und Dokumente der alten Bahnlinie und dürfte eines der größten Archive besitzen. 

 

An den 4 Sonntagen vom 1. Bis zum 22. Oktober jeweils von 11 bis 17 Uhr kann die Ausstellung im Rohnstädter Dorfgemeinschaftshaus besichtigt werden. An Hand von Plänen Fotos, alten Zeitungsartikeln und zahlreichen Gegenständen wird die alte Bahnlinie noch einmal lebendig. In einer vereinfachten Form ist die gesamte Strecke als Model nachgebaut mit allen Bahnhöfen, Brücken, und sonstigen Besonderheiten. Die von Jürgen Kauer im Original nachgebaute Talbrücke bei Mönstadt wird ebenfalls gezeigt. Auf Anfrage wird die Ausstellung auch gerne wochentags gezeigt,

 

Bei Interesse bitte die Telefon Nr. 06472/7921 (Wolfgang Metzler) anrufen oder unter metzler-rohnstadt@gmx.de anfragen. Erwachsene zahlen 5 Euro als Eintritt, Kinder ab 6 Jahren und Jugendliche zahlen 2 Euro. Wir weißen auch darauf hin, dass fotografieren aus privatrechtlichen Gründen nicht erlaubt ist.

 

Für Besucher besteht darüber hinaus die Möglichkeit zum Mittagessen und Kaffeetrinken.

Sa

07

Okt

2017

Studienfahrt durch das ehemalige Herzogtum Nassau (1. Teil)

Rundreise am Samstag, 7. Oktober 2017

200 Jahre Geburtstag Großherzog Adolf von Luxemburg und Herzog von Nassau

„Auf den Spuren regionaler, deutscher und europäischer Geschichte“

Abfahrt: 8.00 Uhr Busbahnhof Weilburg

 

9.00 Uhr Hessenpark (Lage der Bevölkerung, Sozialstruktur Reformen Leibeigenschaft, Schule, Gesundheit) Besuch städtischer Marktplatz und Teil Mittelhessen

 

11.00 Uhr Biebricher Schloss (Regierungspolitik, landständische Verfassung, Domänenstreit) Rundgang zur Geschichte und Architektur des Schlosses

 

12.15 Uhr Mittagessen im Restaurant Biebricher Schloss

 

14.30 Uhr Besuch Brentanohaus Winkels (mit Führung) (Kulturentwicklung im Herzogtum Nassau, Informationen zum Denkmalschutz)

 

16.30 Uhr Besuch Niederwald-Denkmal (Entwicklung Deutsches Reich und Nationale Identitätsbildung, Ende Herzogtum Nassau)

 

18.30 Uhr Abendessen in der Klosterschänke Kloster Eberbach

 

Mitglieder zahlen 33,00 €, Nichtmitglieder 40,00 € (Buskosten, Eintritt, Unterlagen)

Anmelde-Formular zur Studienfahrt

Hinweis: Bitte die mit * gekennzeichneten Felder ausfüllen.

So

01

Okt

2017

Prächtiger Barockbau ein Zeichen der Macht

Macht und Pracht – das Jahresmotto des Denkmalstages wurde in der Schlosskirche Weilburg mit einem vielfältigen Programm umgesetzt. V.l.n.r.: Isabell Heep, Hannah Städler, Michaela Heinz, Jan Kramer, Pfarrer Guido Hepke. Foto: Manfred Horz
Macht und Pracht – das Jahresmotto des Denkmalstages wurde in der Schlosskirche Weilburg mit einem vielfältigen Programm umgesetzt. V.l.n.r.: Isabell Heep, Hannah Städler, Michaela Heinz, Jan Kramer, Pfarrer Guido Hepke. Foto: Manfred Horz

Am Tag des offenen Denkmals blickten die Teilnehmer einer Veranstaltung in der Stadt- und Schlosskirche Weilburg in einem Dialog-Gottesdienst unter dem Titel „Macht und Pracht“ in die Entstehungszeit dieses Gotteshauses vor rund 300 Jahren zurück. Das Programm gestalteten Pfarrer Guido Hepke und die Kantorin Doris Hagel zusammen mit Mitgliedern der Evangelischen Kirchengemeinde, des Geschichtsvereins und der Bürgerinitiative Alt-Weilburg mit finanzieller und ideeller Unterstützung der Stadt, der Stadtwerke und des Landkreises.   

Blick vom Marktplatz auf die Stadt- und Schlosskirche und das Alte Rathaus in Weilburg. Foto: Manfred Horz
Blick vom Marktplatz auf die Stadt- und Schlosskirche und das Alte Rathaus in Weilburg. Foto: Manfred Horz

Weilburg. Den Gottesdienst begannen Pfarrer Guido Hepke und Gemeinde mit einem Wechselgebet mit Worten aus dem Psalm 37 und dem Lied 505, „Geh aus mein Herz und suche Freud“, das ein Schlager in den Gottesdiensten vor 300 Jahren war, sowie dem Lied 720 mit dem Text „Befehl dem Herrn deine Wege...“. Die Lesung dieses Gottesdienstes war dem Brief des Apostels Paulus an die Galater entnommen, mit denen Paulus schrieb: „Christus hat uns befreit, damit wir endgültig frei sind. Bleibt also standhaft und unterwerft euch nicht wieder dem Joch der Knechtschaft...“ 

 

Hier wurde die Lesung von lautem Pochen und durch eine Stimme aus der Loge unterbrochen mit den Worten: „Was ist denn hier los? Scheinbar sitzt hier jeder wie es ihm beliebt? Dörfler in den Bänken des Hofes, Weibsvolk im Bereich der Männer.“ Mit dieser Stimme aus dem Jenseits unterbrach der von Kirchenvorsteher Jan Kramer dargestellte legendäre Graf Johann-Ernst den Gottesdienst und trat zusammen mit Gräfin Marie Polyxena (Hannah Städler), Baumeister Julius Rothweil (Michaela Heinz) und der Moderatorin Isabell Heep den Altarraum und knöpfte sich den Superintendenten Johann Adam Hasslocher vor, unter dessen Perücke Pfarrer Guido Hepke schlüpfte. Der Graf rügte die von Haßlocher eingeführten neuen Gepflogenheiten mit den Worten: „Noch bin ich  das Kirchenoberhaupt, dem sich die Pfaffen zu fügen haben.“ Das gemeine Volk neben honorigen Personen, das wollte auch Marie Polyxena nicht wahrhaben. Nach den Betrachtungen damaliger Reformen und Erneuerungen, der von Johann Ernst und seinem Baumeister Julius Ludwig Rothweil vorangetriebenen Bautätigkeit und den teils von Pariser Vorbild abgelauschten Verhaltensweisen der Weilburger Bürger, kam der Dialog auch auch auf den Schlossgarten und den Bau der stattlichen Kirche zu sprechen, für den der Landesherr 47 512 Gulden eingesetzt hat, und in dem auch heute noch „Pracht und Macht“ zu spüren ist. 

Moderatorin Isabell Heep, Gräfin Marie Polyxena, Baumeister Julius Ludwig Rothweil, Graf Johann Ernst und Pfarrer Guido Hepke vor dem prächtigen barocken Altar der Weilburger Schlosskirche. Foto: Manfred Horz
Moderatorin Isabell Heep, Gräfin Marie Polyxena, Baumeister Julius Ludwig Rothweil, Graf Johann Ernst und Pfarrer Guido Hepke vor dem prächtigen barocken Altar der Weilburger Schlosskirche. Foto: Manfred Horz

Graf Johann Ernst war schon eine ambivalente Persönlichkeit, konstatierte der Pfarrer in der Fortsetzung seiner Predigt. Einerseits habe er sich um die Entwicklung der Stadt verdient gemacht, andererseits habe aber in seinem riesigen Bauprogramm - typisch für Herrscher von damals - auch sehr viel Selbstdarstellung gesteckt und die Macht, die Untertanen zu unterwerfen. Der Bau der Schlosskirche habe sichtbar gemacht, wer das Sagen hatte. Beim Schlossgarten habe sich gezeigt, dass selbst die Natur dem grenzenlosen Gestaltungswillen der Fürsten unterworfen war. So schön die prachtvollen barocken Bauwerke auch seien, sie seien Zeichen für die Unterwerfung der Menschen unter den Willen eines Herrschers. Das zeige beispielhaft auch die damalige Sitzordnung in der Schlosskirche. Sie sei Abbild der damaligen Gesellschaftsordnung gewesen. Die Hochwohlgeborenen tummelten sich in der Nähe der Fürstenloge, das gemeine Volk fand seinen Platz im unteren Teil. Zum Glück seien diese Zeiten vorbei und könnten wir in einer Gesellschaft leben, in der jeder Mensch die gleichen Bürgerrechte genieße. Heute säßen die Gläubigen gewissermaßen im Kreis, schauten sich gewissermaßen an. Damit sei aber auch gesagt, wo die Freiheit eines Christenmenschen ihre Grenzen finde und auch Paulus in seinem Brief an die Galater klare Worte gefunden habe.   

 

Bürgermeister Johannes Hanisch und der Erste Kreisbeigeordnete Helmut Jung drückten in ihren Grußworten die Bereitschaft der Stadt Weilburg und des Landkreises aus, gerne Partner zum „Tag des offenen Denkmals“ zu sein. Ihr Dank galt allen Beteiligten, die zu guten Gelingen beigetragen haben. In Weilburg, der Altstadt und der Schlosskirche werde die Geschichte und Bedeutung dieser Stadt besonders deutlich. Der Tag des offenen Denkmals ermögliche es der Weilburger Bevölkerung, die Denkmäler und die Stadtgeschichte erlebbar zu machen. Hanisch dankte auch im Namen der Stadtwerke, die die Veranstaltung gern unterstützten. Abgerundet wurde das Programm durch Informationstafeln, Führungen durch den Kirchenaal, Beichtstuhl, Herrscherloge, Turm und Dachstuhl sowie eine Geo-Schatzsuche und ein abschließendes Orgelkonzert. mhz 

Sa

30

Sep

2017

Geschichtsverein lädt zur Trilobiten-Safari

Studienfahrt am 30. September: Fossilienfeld und Wassermuseum in Löhnberg

Fossiliensuche in Löhnberg-Obershausen (Quelle: Website der Gemeinde Löhnberg)
Fossiliensuche in Löhnberg-Obershausen (Quelle: Website der Gemeinde Löhnberg)

Auf Einladung des Löhnberger Bürgermeisters Dr. Frank Schmidt geht der Geschichtsverein Weilburg auf Entdeckungsreise: Besucht wird das Fossilienfeld Obershausen und das Wassermuseum in Löhnberg.

 

Bitte denken Sie an festes Schuhwerk (Gummistiefel), Hammer, Meisel und eine Plastiktüte.

 

Eine Teilnahme ist ohne vorherige Anmeldung möglich.

Start Busbahnhof Weilburg 9:30 Uhr – dann gemeinsame Weiterfahrt in Fahrgemeinschaften

Fundstück vom Fossilienfeld in Löhnberg-Obershausen (Quelle: Website der Gemeinde Löhnberg)
Fundstück vom Fossilienfeld in Löhnberg-Obershausen (Quelle: Website der Gemeinde Löhnberg)

Das Fossilienfeld wurde im Sommer 2014 durch einen Zufall entdeckt und ein etwa 2000 qm großer Schurf freigelegt Das Feld liegt zwischen Niedershausen und Obershausen und darf nur in Begleitung von Bürgermeister Dr. Frank Schmidt oder Geologe Dr. Jens Schneider betreten werden. Auf einer Länge von etwa 12m wurde der Leun-Schiefer von vor 393 Mio. Jahren sichtbar. Zu Zeiten des Devon befand sich auf den heutigen Wiesen und Feldern, Meeresboden. Daher findet man auf dem Feld hauptsächlich Trilobiten (Gliederfüßler), aber auch Korallen, Tintenfische und Vorgänger der Muscheln.

 

Das Erstaunliche ist, dass auf dem Feld unter den Trilobitenfunden fünf bisher völlig unbekannte Arten entdeckt wurden, die aktuell von renommierten Forschern näher untersucht werden und Namen zugewiesen bekommen. Des Weiteren wurden diese Trilobiten ansonsten auch in Marokko gefunden. Das lässt sich dadurch erklären, dass vor vielen Millionen Jahren Löhnberg und Marokko einmal in der gleichen Gegend lagen. Aktuell werden die Tintenfischfunde näher untersucht und auch da konnten bisher außergewöhnliche Entdeckungen verzeichnet werden, die aktuell untersucht werden.

(Quelle: Website der Gemeinde Löhnberg)

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So

10

Sep

2017

Letzte Vorbereitungen zu Macht und Pracht

Am Sonntag um 10:30 startet ein vielfältiges Programm in der Schlosskirche

Herrschaftlich wird es am Denkmalstag zugehen, der um 10:30 mit einem Dialog-Gottesdienst startet. Fleißig geprobt dafür wird hier von Hannah Städler und Jan Kramer. (Foto: Isabell Heep)
Herrschaftlich geht es am Denkmalstag in Weilburg zu, der um 10:30 mit einem Dialog-Gottesdienst startet. Fleißig geprobt wird dafür von Hannah Städler, Jan Kramer und weiteren Darstellern. (Foto: Isabell Heep)

10:30 Uhr:

Gottesdienst „Macht und Pracht“

 

11:20 Uhr:

Grußwort Bürgermeister Dr. Hanisch

 

11:30 / 12:30 / 14:30 / 15:30 Uhr: jeweils 3 alternative Modulführungen (Dauer: je 30 min)

  • Kirchensaal
  • Beichtstuhl und Herrscherloge
  • Turm und Dachstuhl

 

11:30 – 14:30 Uhr: Geo-Schatzsuche „Reformation“ für Kinder/Jugendliche 

 

16:00 Uhr:

Orgelkonzert Herr Tobias Orzesko

Der Denkmalstag in Weilburg bietet 2017 ein vielfältiges Programm zum Thema Macht und Pracht. Lesen Sie mehr dazu unter den folgenden Links:

 

Programm Denkmalstag Schlosskirche 

 

Artikel Denkmalstag Schlosskirche

 

Der Tag des offenen Denkmals 2017 „Macht und Pracht in der Stadt- und Schlosskirche Weilburg ist eine gemeinsame Veranstaltung von:

 

Bürgerinitiative „Alt-Weilburg“

 

Geschichtsverein Weilburg

 

Evangelische Kirchengemeinde Weilburg

 

So

10

Sep

2017

Tag des Denkmals „Macht und Pracht“ in der Schlosskirche

Tagesprogramm „Macht und Pracht: Schlosskirche Weilburg“ im Überblick:

Präsentieren ein vielfältiges Programm in der Schlosskirche: Matthias Losacker, Antje Mackauer-Brühl, Erster Kreisbeigeordneter Helmut Jung, Christian Radkovsky, Rudolf Müller, Pfarrer Guido Hepke, Bürgermeister Dr. Johannes Hanisch, Michaela Heinz, Jan Kramer, Hannah Städler und Heike Kurzius-Schick (v.l.n.r.)

10:30 Uhr: Gottesdienst zum Thema „Macht und Pracht“

11:20 Uhr: Grußwort des Bürgermeisters

11:30 Uhr / 12:30 Uhr / 14:30 Uhr / 15:30 Uhr jeweils 3 alternative Modulführungen (Dauer: je 30 min)

  • Kirchensaal
  • Beichtstuhl und Herrscherloge
  • Turm und Dachstuhl

11:30 – 14:30 Uhr: Geo-Schatzsuche „Reformation“ für Kinder/Jugendliche 

16:00 Uhr: Orgelkonzert

 

So

10

Sep

2017

Macht und Pracht in der Weilburger Schlosskirche

Am Tag des Offenen Denkmals einen einzigartigen Kirchenraum erleben

Meist bleiben die Besucher gleich am Eingang stehen, wenn sie die Schlosskirche betreten. Vor ihnen öffnet sich ein Raum in unerwarteter Größe. In einzigartiger Weise werden barocke Prachtentfaltung und die schlichte Betonung der architektonischen Linien des Baukörpers miteinander verschränkt.

 

In der kleinen Residenzstadt Weilburg an der Lahn steht eine der wichtigsten lutherischen Predigtkirchen aus der Barockzeit. Nur mit der Frauenkirche in Dresden oder dem Hamburger Michel lässt sich der Kirchenbau vergleichen. Die Medaillons der vier Evangelisten oder die Darstellung der Trinität sind ein Hinweis darauf: Hier steht die Verkündigung des Evangeliums nach protestantischer Tradition im Mittelpunkt. Auch die über und über goldverzierte Kombination aus Altar, Kanzel und Orgelprospekt steckt voller Reminiszenzen an die Botschaft der Bibel.

 

Auf der dem Altar gegenüberliegenden Seite des Kirchenraums befindet sich eine Herrscherloge. Hier hat die lutherische Lehre vom Reich der Welt und dem Reich der Kirche baulich Gestalt gewonnen. 1707-1713 ließ Johann Ernst von Nassau-Weilburg die Kirche als Teil seiner Residenz errichten. Der absolutistische Herrschaftsanspruch vergangener Zeiten schuf eine Kirche, die nun von einer demokratisch verfassten evangelischen Gemeinde genutzt wird. Wie das zusammengeht, erläutern die Veranstaltungen zum diesjährigen Tag des offenen Denkmals in Weilburg.

 

Der Geschichtsverein Weilburg e.V. und die Bürgerinitiative „Alt-Weilburg“ haben sich mit der Evangelischen Kirchengemeinde zusammengetan. In und an der Schlosskirche organisieren sie ein vielseitiges Tages-Programm unter dem Motto „Macht und Pracht“. „In besonderer Weise visualisiert die Weilburger Schlosskirche das diesjährige Motto zum Tag des offenen Denkmals“, erklärt Pfarrer Guido Hepke von der Evangelischen Kirchengemeinde Weilburg. Um die vielfältige Geschichte der lutherischen Barockkirche sichtbar werden zu lassen, haben sich Akteure aus Vereinen und Gemeinde Modulführungen entwickelt. In 30 Minuten können zum Beispiel Dachstuhl und Turm der Kirche besichtigt werden. Eine andere halbstündige Führung richtet das Augenmerk der Besuchenden auf die Herrscherloge und den Beichtstuhlraum – zwei architektonischen Besonderheiten der Schlosskirche. Auch der Innenraum der Kirche mit seinem reichen Figurenschmuck ist Gegenstand einer Modulführung.

 

„So ist für jede und jeden etwas dabei.“ Beschreibt Matthias Losacker das Konzept. „Die Kirche ist sogar mit dem Rollstuhl zu erreichen“ ergänzt der 1.Vorsitzende des Weilburger Geschichtsvereins. Rudolf Müller von der Bürgerinitiative „Alt-Weilburg“ meint: „Das Programm ist so gestaltet, dass immer auch noch andere Denkmäler in der Region besucht werden können.“

 

Der Tag in der Schlosskirche beginnt um 10.30 Uhr mit einem Themengottesdienst. Pfarrer Guido Hepke hält unter dem Motto „Macht und Pracht“ die Predigt. Spielszenen in historischen Gewandungen lassen die Entstehungszeit der Kirche lebendig werden. Nach dem Gottesdienst begrüßt der neue Weilburger Bürgermeister Dr. Johannes Hanisch die Gäste und eröffnet den Reigen der Modulführungen. Vertreter von Bürgerinitiative „Alt-Weilburg“, dem Geschichtsverein Weilburg e.V. und der Evangelischen Kirchengemeinde Weilburg laden ein, die Geschichte und Gegenwart der Schlosskirche näher unter die Lupe zu nehmen.

 

Als Ergänzung zu den Führungen gibt es von 11:30 – 14:30 eine Geo-Schatzsuche unter dem Titel „Reformation“ für Kinder/Jugendliche. Start und Ziel der Aktion ist die Schlosskirche. Die Teilnehmenden werden mit einem GPS-Gerät ausgestattet, um Orte der Reformation in Weilburg aufzusuchen. Mit einem Orgelkonzert um 16 Uhr klingt der Denkmaltag an der Schlosskirche aus. 

 

Ein Beitrag von Pfarrer Guido Hepke

 

Tagesprogramm „Macht und Pracht: Schlosskirche Weilburg“ im Überblick:

10:30 Uhr: Gottesdienst zum Thema „Macht und Pracht“

11:20 Uhr: Grußwort des Bürgermeisters

11:30 Uhr / 12:30 Uhr / 14:30 Uhr /15:30 Uhr jeweils 3 alternative Modulführungen (Dauer: je 30 min)

  • Kirchensaal
  • Beichtstuhl und Herrscherloge
  • Turm und Dachstuhl

11:30 – 14:30 Uhr: Geo-Schatzsuche „Reformation“ für Kinder/Jugendliche 

16:00 Uhr: Orgelkonzert

 

Die Veranstalter des Denkmalstages in der Stadt- und Schlosskirche:

Das diesjährige Programm zum Tag des offenen Denkmals (European Heritage Days) in Weilburg ist eine Premiere. Zum ersten Mal arbeiten die beteiligten Institutionen in dieser Weise zusammen – mit einander ergänzenden Blickwinkeln.

 

Für die Evangelische Kirchengemeinde Weilburg ist die Schlosskirche die zentrale Versammlungsstätte für ihre 4.000 Mitglieder. Mit Kirchenkonzerten, Ausstellungen und großen zentralen Gottesdiensten ist sie zugleich Leuchtturm der EKHN in der Region.

 

Die Bürgerinitiative "Alt-Weilburg" e. V. setzt sich ein für die Erhaltung der historischen Altstadt, in deren Mittelpunkt sich die Schlosskirche befindet. Ziel der Bürgerinitiative ist die Erhaltung von Weilburg als Gesamtbild mit seinen liebenswerten Gassen, Plätzen, Häusern, Mauern, Grünanlagen und Brunnen.

 

Der Geschichtsverein Weilburg e. V. hat das Ziel, alle Sparten der Geschichte und Heimatforschung für die Stadt Weilburg und ihre Stadtteile zu pflegen und legt dabei einen Schwerpunkt auf die Geschichte Weilburgs als Residenzstadt der Nassauer, die sich in der „Schlosskirche Weilburg“ architektonisch widerspiegelt.

So

10

Sep

2017

Zeitung Denkmal Weilburg

Denkmal Weilburg 2017
Die Zeitung zu den Aktivitäten rund um den Tag des offenen Denkmals 2017 in Weilburg.
Zeitung-Denkmalstag-Weilburg-Web.pdf
Adobe Acrobat Dokument 1.1 MB

So

13

Aug

2017

Auf Spurensuche im Keller des Weilburger Schlosses

Nur an besonderen Terminen zugänglich: Die Kellerräume unter dem Weilburger Renaissanceschloss. (Foto: Krämer/Schlossmuseum Weilburg)
Nur an besonderen Terminen zugänglich: Die Kellerräume unter dem Weilburger Renaissanceschloss. (Foto: Krämer/Schlossmuseum Weilburg)

Große Resonanz hatte im vergangenen Jahr die Themenführung in die Kellerräume des Weilburger Schlosses, die im Rahmen der Kooperation zwischen Schlossmuseum und Geschichtsverein anlässlich der Ausstellung „Graf Philipp III“ stattfand. Da im letzten Herbst aufgrund des großen Zuspruchs nicht alle Anmeldungen angenommen werden konnten, bietet das Schlossmuseum jetzt wieder einige Termine an. Der Geschichtsverein Weilburg empfiehlt eine frühzeitige Anmeldung, da die Teilnehmerzahl begrenzt ist:

 

Nach dem großen Zuspruch des Publikums im vergangenen Jahr bieten wir erneut Führungen in die Kellerräume des Weilburger Schlosses an. Sie sind sonst nicht öffentlich zugänglich. Die nächste Veranstaltungen "Von der mittelalterlichen Weilburg zum Renaissanceschloss – eine Spurensuche im Untergrund" finden am

Sonntag 13.8.2017 11:00 Uhr und 15:00 Uhr

statt. Die Teilnehmerzahl ist leider begrenzt und wir bitten Sie um eine telefonische Anmeldung im Schlossmuseum unter der Nummer 06471/91270

  

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!!!

 

Quelle: Schlossmuseum Weilburg

  

So

25

Jun

2017

Geo-Schatzsuche auf den Spuren des Bergbaus in Odersbach

Geschichtsverein Weilburg beteiligt sich an den „Tagen der Industriekultur Mittelhessen“

Am Sonntag, 25. Juni.2017, bietet der Geschichtsverein Weilburg von 12:00 bis 17:00 Uhr eine Geo-Schatzsuche in Odersbach an. Die Tour dauert etwa eine Stunde, eignet sich besonders für Familien und führt auf die Spuren des Bergbaus im Lahntal.

 

Treffpunkt ist auf dem Campingplatz Odersbach (Festgelände). Die Veranstaltung findet statt im Rahmen der „Tage der Industriekultur Mittelhessen“ und des Campingtages Weilburg-Odersbach und ist an diesem Tag kostenfrei. (cr)

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Sa

29

Apr

2017

Die Schlosskirche im Radio und beim Denkmalstag

Bildlizenz: Weilburg_Schlosskirche10.jpg von Beckstet (Eigenes Werk) [CC BY-SA 3.0], via Wikimedia Commons
Bildlizenz: Weilburg_Schlosskirche10.jpg von Beckstet (Eigenes Werk) [CC BY-SA 3.0], via Wikimedia Commons

(cr) Weilburg. Die Schloss- und Stadtkirche der Residenzstadt an der Lahn steht im Mittelpunkt der Planungen zum diesjährigen Tag des offenen Denkmals, der am 10. September 2017 stattfinden wird.

 

Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz hat für diesen Tag das Motto „Macht und Pracht“ ausgerufen und in Weilburg wollen die drei Akteure Evangelische Kirchengemeinde, Bürgerinitiative Alt-Weilburg und der Geschichtsverein Weilburg dieses Motto zum Anlass nehmen, die Schlosskirche aus neuen Perspektiven zu betrachten.

 

Ein gemeinsames Programm für den Denkmalstag wird daher aktuell durch Aktive der drei Weilburger Institutionen entwickelt.

 

Zum „Nachhören“ gibt es die Schlosskirche schon jetzt im Radio, bzw. im Podcast: Der von hr4 live übertragene Oster-Gottesdienst mit Pfarrer Guido Hepke kann nämlich über den folgenden Link abgespielt werden:

 

www.hr4.de/programm/podcast/gottesdienste/podcast-episode-4730.html

 

Di

25

Apr

2017

Hessicher Rundfunk berichtet über Weilburger Kellerführung

(cr) Große Resonanz hat immer wieder die Themenführung in die Kellergewölbe des Weilburger Schlosses, die auch im Rahmen der Kooperation von Schlossmuseum und Geschichtsverein anlässlich der Philipp-III-Ausstellung angeboten wurde.

 

Jetzt hat hr-Regionalreporterin Lisa Will den Schritt in den Untergrund des Schlosses gewagt. Ihren Bericht aus den Kellergewölben des Schlosses können Sie unter dem folgenden Link anhören (nach dem Nachrichtenblock ab Minute 1:45):

 

Nur an besonderen Terminen zugänglich: Die Kellerräume unter dem Weilburger Renaissanceschloss. (Foto: Krämer/Schlossmuseum Weilburg)
Nur an besonderen Terminen zugänglich: Die Kellerräume unter dem Weilburger Renaissanceschloss. (Foto: Krämer/Schlossmuseum Weilburg)

Do

13

Apr

2017

Verleihung Johannes-Meyer-Plakette an Manfred Horz

Horz und Bgm. Schick
Manfred Horz erhält aus den Händen von Bürgermeister Hans-Peter Schick und unter dem Applaus der Geschichtsvereins-Mitglieder die Johannes-Meyer-Plakette. Foto: Losacker

Weilburg (cr). Hier veröffentlichen wir noch das Redemanuskript von Bürgermeister Hans-Peter Schick zur Verleihung der Johannes-Meyer-Plakette der Stadt Weilburg an der Lahn an Herrn Manfred Horz:

Menschen gestalten das Leben!

 

Sehr geehrter Herr Vorsitzender Matthias Losacker,

sehr geehrte Mitglieder des Geschichtsvereins Weilburg e.V.,

meine sehr geehrten Damen und Herren,

 

dem Geschichtsverein Weilburg e.V. danke ich von Herzen für sein glänzendes Wirken zum Wohle der Stadt Weilburg an der Lahn und den Menschen unserer Heimat. In der Fahrschule lernen wir: Wer gut nach vorne fahren will muss auch in den Rückspiegel schauen. Am kommenden Montag wird unser Weilburg 1111 Jahre alt, das ist zwar einerseits erst der Anfang des Lebens unserer Stadt, ist andererseits aber auch ein beachtliches Fundament. Unsere kleine Stadt an der Lahn weist eine große Geschichte und herausragende Persönlichkeiten auf. Wer Weilburg heute erklären und für morgen gestalten will, der muss die Vergangenheit kennen. Unser Geschichtsverein Weilburg schafft es, Vergangenheit immer wieder lebendig werden zu lassen, damit gleichzeitig in der Gegenwart die Weichen in die Zukunft richtig zu stellen. Ausstellungen, Vorträge, Exkursionen und Publikationen machen uns mit unserem Weilburg und unserer Welt vertraut. Nur wer sich auskennt, der kann auch mitreden, dabei sind stets die Menschen guten Willens gefragt.

 

Bei vielen aktuellen Fragen unserer Stadt ist die Kenntnis der Geschichte von Vorteil, das Wissen um Was, Warum, Wieso, Weshalb oder ganz einfach nur Was vorher war: Pisebau, Lahnsteg, Wohnen am Fluss, Leben auf dem Kirmesplatz, WC-Gebäude, Gesamtkonzept „Lahnschleife Weilburg“, Integriertes Handlungskonzept als Fortschreibung des Masterplans Weilburg, Gestaltung des Stadtbildes und des Stadtlebens. Immer wieder bin ich beeindruckt, wie schnell die Menschen vergessen was vorgestern war und gestern erst gewesen ist, es gibt sogar Menschen in unserer Stadt, die versuchen sogar die Geschichte in ihrem persönlichen Sinne umzuschreiben. Ein Glück, dass es Menschen mit Wissen zu gestern, heute und morgen gibt, dass es Menschen gibt, die fair und ehrlich sind, dass es den Geschichtsverein Weilburg gibt, der Geschichte aufbewahrt und aufzeigt.

 

Dankbar bin ich für das gemeinsame Wirken des Weilburger Geschichtsvereins mit unserem Bergbau- und Stadtmuseum sowie mit unserem Rathaus. Gut ist es, dass das Rathaus mit den Eigentümern des Schlosshotels einen unbefristeten Mietvertrag für die Räumlichkeiten des Geschichtsvereins Weilburg im Dachgeschoss des Prinzessenbaus abschließen konnte und damit das Domizil dauerhaft gesichert ist. Wir für uns! Dem Geschichtsverein Weilburg wünsche ich eine gute Zukunft, damit unsere Vergangenheit lebendig bleibt. Auch der Bürgerinitiative „Alt-Weilburg“ konnten wir im vergangenen Jahr excellente Räumlichkeiten zur Verfügung stellen, auch eine Wahrheit unserer Stadt, das ist Förderung.

 

Das Leben einer Stadt und Heimat gestalten Menschen, auch das Wirken eines Vereins. Und so darf ich heute einem Menschen besonders danken, der seit rund sechs Jahrzehnten für Stadt und Heimat wirkt, der auch in der Geschichte des Geschichtsvereins Weilburg eine maßgebliche Rolle spielt: Herrn Manfred Horz!

 

Lieber Manfred, ich darf Dir hier und heute in Würdigung deiner Verdienste um das gesellschaftliche, kulturelle und wirtschaftliche Leben in der Stadt Weilburg an der Lahn und der Oberlahnregion die Johannes Meyer – Plakette verleihen.

 

Seit rund sechs Jahrzehnten wirkt Herr Manfred Horz höchst verdienstvoll journalistisch für die Heimat im Lahntal, im Weilburger Geschichtsverein nimmt er seit 1998 Verantwortung wahr, gehörte zwei Wahlperioden der Stadtverordnetenversammlung Weilburg an, ist seit 25 Jahren Präsident des Bürgerstammtisches „Altes Rathaus Weilburg“, setzte Akzente bei der Lebenshilfe Wetzlar-Weilburg, im Kreisseniorenbeirat und viele weitere in Weilburg und im Landkreis Limburg-Weilburg.

 

Manfred Horz ist ein Brückenbauer zwischen den Menschen, lebt stets mit den Menschen, ist stets interessiert. „mhz“ ist ein Markenzeichen, ein Begriff, über Jahrzehnte mit großer Lebensleistung erarbeitet, selbst verdient, nicht auf Kosten anderer. „ars vivendi“, „die Kunst zu leben“ ist ihm gelungen, zu leben in dem Viereck Familie – Beruf – Verantwortung für die Heimat – Leben in all seiner Fülle mit vielen Freunden, Weggefährten und Bekannten.

 

Die Johannes Meyer-Plakette erinnert an Oberstudienrat Johannes Meyer (1925 – 1998), der von 1957 bis 1990 als Lehrer für Latein, Altgriechisch und evangelische Religion am Gymnasium Philippinum tätig war. Johannes Meyer rief 1972 die Weilburger Schlosskonzerte ins Leben. Johannes Meyer nahm engagiert die Aufgaben als Vorsitzender des Filmclubs (1957 – 1984), der Weilburger Theatergemeinde (1969 – 1998), der Weilburger Musikschule (1969 – 1998) und der Weilburger Schlosskonzerte (1972 – 1998) wahr. In Erinnerung und Würdigung an diesen bedeutenden Weilburger Bürger habe ich die Plakette ins Leben gerufen, die vom Bürgermeister verliehen wird.

 

Lieber Manfred, sehr geehrter Herr Horz, gerne verleihe ich dir die Johannes Meyer – Plakette, danke dir für all deine Leistungen und wünsche dir von Herzen alles Gute!

 

Ebenfalls alles Gute wünsche ich dem Geschichtsverein Weilburg e.V., seinem Vorstand und seinen Mitgliedern, vor allem seinem Wirken.

 

Höchst dankbar bin ich, dass ich als Bürgermeister der Stadt Weilburg an der Lahn 24 Jahre lang unseren Geschichtsverein Weilburg e.V. erleben durfte.

 

Danke!

 

Weilburg an der Lahn, 25. Februar 2017

 

Hans-Peter Schick

Bürgermeister

 

Fr

03

Mär

2017

Ein Lob den Aktiven des Geschichtsvereins Weilburg

Volker Vömel –  auf eigenen Wunsch aus dem Vorstand geschieden – und Ehrenvorsitzender Gisbert Backhaus gratulierten Manfred Horz, Matthias Losacker, Frances Wharton, Christian Radkovsky, Peter Kraus, Gerhard Pauligk und Werner Richter (v.l.; Foto:Horz)
Volker Vömel – auf eigenen Wunsch aus dem Vorstand geschieden – und Ehrenvorsitzender Gisbert Backhaus gratulierten Manfred Horz, Matthias Losacker, Frances Wharton, Christian Radkovsky, Peter Kraus, Gerhard Pauligk und Werner Richter (v.l.; Foto:Horz)

Weilburg (mhz). Der Geschichtsverein Weilburg geht mit einem leicht verändertem Vorstand und einem abwechslungsreichen Programm in das erste der nächsten drei Vereinsjahre, in dem als Höhepunkt eine zweitägige Studienfahret durch das ehemalige Herzogtum Nassau angeboten wird.

Im „Kleinen Rittersaal“ des Weilburger Schlosshotels bestätigte die Mitgliederversammlung unter Wahlleitung des Ehrenvorsitzenden Dr. Gisbert Backhaus die Vorsitzenden Matthias Losacker und Werner Richter, den Schriftführer Manfred Horz, den Kassenführer Gerhard Pauligk, die Beisitzer Christian Radkovsky und Museumsleiter Holger Redling sowie den Archivpfleger Peter Krauß in ihren Ämtern. Als Beisitzerin neu gewählt wurde die Engländerin Frances Wharton, die sich für die freundliche Aufnahme durch den Verein und die Weilburger Bürger bedankte.

 

Backhaus und Bürgermeister Hans-Peter Schick würdigten die Arbeit des Vereins in der Pflege der Historie der geschichtsträchtigen und traditionsreichen Stadt. Schicks Ehrung des langjährigen Schriftführers Manfred Horz mit der Johannes-Meyer-Plakette wurde von der Versammlung mit Beifall bedacht.

 

In seinem Rechenschaftsbericht zog der Vereinsvorsitzende eine erfreuliche Bilanz des vergangenen Vereinsjahres, dessen Höhepunkte die Studienfahrt zum Kloster Arnsburg und Lich mit Besuch des Museums „Keltenwelt am Glauberg“ war. Weitere Aktivitäten waren die Führungen an der ehemaligen Wallfahrtskirche „Unsere liebe Frau“ im Pfannstiel, im Weilburger Märchenhaus und in der Ausstellung „Martin Luther und seine Zeit“, die Teilnahme am Rollschiff-Jubiläum und am „Tag des offenen Denkmals“, die eigene Ausstellung über Graf Philipp III., über die Volker Vömel einen Bildband erstellte, sowie je ein Vortrag über Karl den Großen und die ehemalige Residenz Merenberg. Dem bisherigen Vereinsvorstand wurde nach dem positiven Berichts des Kassenführers Gerhard Pauligk und der Kassenprüfer Entlastung erteilt.

 

Als Höhepunkte für das neue Vereinsjahr nannte Losacker zwei Studienfahrten. Die erste geht am 30. September nach Löhnberg zum Wassermuseum und zum Fossilienfeld in Obershausen. Eine zweitägige Studienfahrt im Oktober führt zusammen mit dem Weilburger Forum auf den Spuren deutscher Geschichte durch das ehemalige Herzogtum Nassau mit Stationen im Hessenpark Neu Anspach, in Wiesbaden Biebrich, Oestrich-Winkel, Geisenheim-Marienthal, Niederwald-Denkmal, Ehrenbreitstein, Deutsches Eck und Bad Ems.

 

In Weilburg selbst stehen neben verschiedenen Spaziergängen, Wanderungen, Vorträgen und „Tag des offenen Denkmals eine Ausstellung unter dem Thema „Das Erbe des Oberlahnkreises (24. November) an. Im Oktober wird in Rohnstadt die Sonderausstellung „125 Jahre Weiltalbahn – Teilabschnitt Weilburg-Laubuseschbach“ besucht. Die routinemäßige Vereinsarbeit erledigt ein Stamm der Aktivsten mit geschichtlichen Erkundungen mit GPS Geräten, in der Archivarbeit, mit dem Erstellen eines Registers Weilburger Persönlichkeiten, der Pflege des Geschichtsvereins im Internet und des Stammtischs an jedem zweiten Mittwoch im Monat. Zur Kenntnis genommen wurde eine Anregung des Stadtarchivars Fred Kahle, mit Fotos noch bestehender interessanter Wetterfahnen einen Kalender zu fertigen.

Mo

27

Feb

2017

Große Ehre für "mhz"

Horz und Bgm. Schick
Manfred Horz erhält aus den Händen von Bürgermeister Hans-Peter Schick und unter dem Applaus der Geschichtsvereins-Mitglieder die Johannes-Meyer-Plakette. Foto: Losacker

(cr) Gelungene Überraschung für einen verdienten Journalisten: Die Jahreshauptversammlung des Geschichtsvereins im Schlosshotel hat Bürgermeister Hans-Peter Schick jetzt zum Anlass genommen, Manfred Horz mit der Johannes-Meyer-Plakette der Stadt Weilburg an der Lahn auszuzeichnen…

Manfred Horz könnte man zurecht als „mediales Urgestein“ der Oberlahnregion bezeichnen. Eine besondere Würdigung seiner vielfältigen Arbeit erfolgte nun durch Bürgermeister Schick: Die Verleihung der Johannes-Meyer-Plakette, mit der Weilburg Menschen für ihre Verdienste um das kulturelle Leben und die Bildung in der Stadt würdigt.

 

Zuvor hatte Schick die Lebensleistung des 86-jährigen Journalisten nachgezeichnet: Dazu zählen nicht nur 60 Jahre fundierte Berichterstattung und Fotojournalismus aus der Region, sondern auch ein großes Engagement im Weilburger Vereinsleben.

 

Der Geschichtsverein Weilburg ist stolz auf sein Vorstandsmitglied und so folgte auf die Ehrung ein großer Applaus für Manfred Horz. Ein ausführlicher Bericht über die Jahreshauptversammlung des Vereins folgt. Dieser dann wieder – wie könnte es anders sein - aus der Feder von "mhz".

Sa

25

Feb

2017

Dia-Schau: So aktiv ist der Geschichtsverein Weilburg

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Nächste Termine:

125 Jahre Weiltalbahn

• Studienfahrt nach Rohnstadt

• Sonntag, 22. Oktober 2017
• Abfahrt in Weilburg 13:30 Uhr

• Treffpunkt Bahnhofsparkplatz

Stammtisch Geschichtsverein

• Mittwoch, 8. November 2017
• 18.00 Uhr 
• Bürgerhof Weilburg

Vortrag von Joachim Warlies

• Mittwoch, 22. November 2017
• Im Restaurant Bürgerhof

• Im 19.00 Uhr

Ausstellungseröffnung: Das Erbe des Oberlahnkreises

• Freitag, 24. November 2017

• Im Foyer der Kreissparkasse

Stammtisch Geschichtsverein

• Mittwoch, 13. Dezember 2017
• 18.00 Uhr 
• Bürgerhof Weilburg

Kontakt:

GESCHICHTSVEREIN WEILBURG e.V.

Pestalozzistraße 11

35781 Weilburg 

 

Mail:

vorstand@geschichtsverein-weilburg.de