Mi

20

Nov

2019

„Unterwegs in der Zeit“

Jahresgeschichtlicher Vortrag am 20. November

Weilburg (HPS). – Der Geschichtsverein Weilburg lädt die Bevölkerung zum jahresgeschichtlichen Vortrag 2019 ein. „Unterwegs in der Zeit“ lautet das Thema, zu dem Schriftführer Hans-Peter Schick sprechen wird. Neben grundlegenden Positionen zu „Zeit und Leben“ wird auch eine Weilburger Zeitreise vom 23. Dezember 2018 bis zum 14. Dezember 2020 im Mittelpunkt des Vortrags stehen. Mit dieser Zeitreise schließt der Weilburger Geschichtsverein seinen Veranstaltungsreigen für das Jahr 2019 ab. Die Vortragsveranstaltung am 20. November beginnt um 19 Uhr im Restaurant „Bürgerhof“ Weilburg, Bogengasse 8. 

 

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Mo

30

Sep

2019

Weilburger Brücken – von der Steinernen Brücke bis zur Oberlahnbrücke

Weilburg, Steinerne Brücke (Quelle: Dguendel, Wikimedia)
Weilburg, Steinerne Brücke (Quelle: Dguendel, Wikimedia)

 

Bis zum 31. Oktober präsentiert der Geschichtsverein Weilburg in der Galerie der Kreissparkasse Weilburg die Ausstellung „Weilburger Brücken – von der Steinernen Brücke bis zur Oberlahnbrücke“.

 

 

Anlass ist die Verkehrsfreigabe für die Steinerne Brücke am 13. Oktober 1769, also vor 250 Jahren. Alle sieben Lahnbrücken sind ebenso Thema der Ausstellung wie auch die Brücke Weilburg West (B456/B49) und die Weilbrücken. Zahlreiche Exponate werden erstmals öffentlich präsentiert, aber auch vertraute Bilder werden gezeigt. Die Ausstellung ist montags bis freitags von 9 bis 12 Uhr sowie montags und donnerstags von 14 bis 18 Uhr und dienstags und freitags von 14 bis 16 Uhr geöffnet. Die Bevölkerung ist herzlich eingeladen.

 

Am Samstag, 5. Oktober, findet um 11 Uhr in der Galerie der Kreissparkasse Weilburg eine offizielle Würdigung „250 Jahre Steinerne Brücke zu Weilburg an der Lahn“ statt.  Nach der Begrüßung durch Direktor Stephan Gürtler von der Kreissparkasse Weilburg sprechen der Vorsitzende des Geschichtsvereins Weilburg Matthias Losacker und Bürgermeister Dr. Johannes Hanisch jeweils ein Grußwort. Anschließend hält Hans-Peter Schick vom Geschichtsverein Weilburg eine Ansprache zu dem Thema „Weilburger Brücken – von der Steinernen Brücke bis zur Oberlahnbrücke“.

 

Mo

30

Sep

2019

„Weilburg – ein globales Dorf“

Ein Vortrag von Hans-Peter Schick als Beitrag des Geschichtsvereins zur intekulturellen Woche

Luftbild Weilburg von Dktue, via Wikimedia
Luftbild Weilburg von Dktue, via Wikimedia

Geschichtsverein Weilburg e.V.

Hans – Peter Schick

Weilburg an der Lahn

 

 

„Weilburg – ein globales Dorf“ 

Interkulturelle Woche 2019 „ZUSAMMEN LEBEN, ZUSAMMEN WACHSEN“

Vortrag:  Dienstag, 24. September 2019, 20.00 Uhr,

               Aula im Spielmann-Kulturzentrum Weilburg, Frankfurter Str. 42

 

 

                                                                                   Unsere Welt ist ein Dorf!

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

 

herzlich danke ich unserem Ausländerbeirat der Stadt Weilburg, dass ich im Rahmen der Interkulturellen Woche mit dem Motto „ZUSAMMEN LEBEN, ZUSAMMEN WACHSEN“ hier und heute zu dem Thema „Weilburg – ein globales Dorf“ sprechen darf. Mein Fazit darf ich an den Anfang meiner Ausführungen stellen: Weilburg ist Teil eines globalen Weltdorfes, Weilburg ist selbst ein globales Dorf!

 

Zunächst aber darf ich zum Einstieg ein Weltdorf kurz skizzieren:

 

Stellen wir uns vor, die ganze Menschheit mit aktuell 7.674.575.000 Menschen reduzieren wir auf ein Dorf mit 1001 Einwohnern:

 

·       584 Asiaten

·       124 Afrikaner

·          95 Europäer

·          84 Lateinamerikaner

·          55 aus der früheren Sowjetunion

·          52 Nordamerikaner

·            6 Australier und Neuseeländer

 

·       165 würden Chinesisch und Mandarin sprechen

·          86 Englisch

·          83 Hindi und Urdu

·          64 Spanisch

·          58 Russisch

·          37 Arabisch

·       der Rest spricht noch über 200 weitere Sprachen, darunter Deutsch

 

·       329 Christen

·       178 Muslime

·       167 Atheisten

·       132 Hindus

·          60 Buddhisten

·          45 Vertreter von Naturreligionen und Animisten

·            3 Juden

 

·       520 der Menschen im Dorf sind Frauen

·       480 Männer

·       360 Kinder leben im Dorf

·          90 in totaler Armut

·          30 sterben, bevor sie fünf Jahre alt werden

·          75 Kinder müssen täglich schwer arbeiten

 

·          31 Babys werden im Jahr geboren

·          10 Menschen sterben, drei davon an Unterernährung, einer durch Krebs

·            1 Person wäre HIV-infiziert

·       330 Dorfbewohner haben keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser

 

·       1890 Hühner gibt es im Dorf

·          310 Schafe und Ziegen

·          230 Rinder

·          150 Schweine

 

·       über 600 Menschen leiden ständig unter Hunger

·       200 Menschen im Dorf verdienen genau 75 % des Gesamtgeldes

·       200 weitere Menschen teilen sich nur 2 % der Gesamteinnahmen

·          70 Menschen besitzen ein eigenes Auto

·       die reichsten 200 haben mehr als 10.000 € pro Jahr

·       die ärmsten 200 haben weniger als 1,50 € am Tag

 

·       760 Einwohner haben Strom

·       420 ein eigenes Radio

·       240 einen Fernseher

·       140 ein Telefon

·          70 einen Computer 

 

·       von den 640 Erwachsenen wäre die Hälfte Analphabeten, also 320

·       310 Kinder gehen zur Schule

·          70 Kinder gehen nicht zur Schule

 

·       das Dorf verfügt über 1.500 Hektar

·       175 Hektar werden für die Ernte verwendet

·       350 Hektar sind Weideland

·       475 Hektar sind Wald

·       500 Hektar sind Wüste, Tundra, Asphalt

 

·       es gäbe 5 Soldaten, sieben Lehrer, aber nur einen Arzt

 

Übrigens, falls Du heute morgen gesund und nicht krank aufgewacht bist, bist Du glücklicher als die Millionen Menschen, welche die nächste Woche nicht erleben werden.

 

Falls Du nie einen Kampf des Krieges erlebt hast, nie die Einsamkeit durch Gefangenschaft, die Agonie des Gequälten oder Hunger gespürt hast, dann bist Du glücklicher als 3 Milliarden Menschen.

 

Falls Du in die Kirche gehen kannst, ohne die Angst, dass Dir gedroht wird, das man Dich verhaftet oder Dich umbringt, bist Du glücklicher als 3 Milliarden Menschen der Welt.

 

Falls sich in Deinem Kühlschrank Essen befindet, Du angezogen bist, ein Dach über dem Kopf hast und ein Bett zum Hinlegen, bist Du reicher als 75 % der Einwohner dieser Welt, in der wir leben.

 

Kommen wir nach Weilburg an der Lahn:

 

·       13.000 Einwohner

·       über 80 Nationalitäten

-          deutsche

-          türkische

-          italienische

-          slawische

-          russische

-          vietnamesische

-          chinesische

-          peruanische

-          brasilianische

-          britische

-          französische

-          eriträische

-          somalische

-          syrische

-          us-amerikanische

-          afghanische

=   alle Kontinente sind in Weilburgs Bevölkerung vertreten

 

     und die Vielfalt nimmt weiter zu

=   unsere Kindergärten und Schulklassen sind „bunt“, vielfältig, geworden, 

 

     spiegeln unsere eine Welt, in der wir leben, wieder

=   wer für eine Grenze spricht, kommt zu spät, einst haben Deutsche im

     Ausland Zuflucht gesucht, heute suchen Menschen anderer Länder  

     Zuflucht in Deutschland, bei uns

 

·    An unseren Schulen lernen wir Englisch, Französisch, Spanisch, Russisch, Chinesisch, warum eigentlich? Damit wir fit sind für das Leben im globalen Weltdorf.

·     Zum Forstlichen Bildungszentrum kommen Fachleute aus aller Welt.

·       Unsere Schulen pflegen den weltweiten Austausch mit Schulen in aller Welt, verwirklichen dabei auch gemeinsame Projekte

·       Unsere Wirtschaft arbeitet international: In Lianyungang am Gelben Meer habe ich in einem chinesischen Unternehmen eine Maschine von ThermoTec Weilburg-Kubach angetroffen

·       Weilburger Coatings produziert auch in China und Indien, arbeitet mit Partnern weltweit zusammen

·       FEIG ELECTRONIC ist auf dem Weltmarkt vertreten, arbeitet weltweit

·       KLA Tencor ist ebenfalls weltweit tätig

·       Das Ukraine-Problem, die Brexitdiskussion, der Handelskrieg USA-China, all das merken wir an unseren Arbeitsplätzen , auch bei unseren Firmen in Weilburg

 

·       In unseren Autohäusern können wir Autos aus Frankreich, Südkorea, Japan, Tschechien, Spanien, Großbritannien erwerben

·       In unseren Lebensmittelmärkten können wir Lebensmittel aus China, Japan, Südkorea, Brasilien, Chile, Argentinien, Südafrika, Indien, Sri Lanka, Norwegen, Spanien, Italien, Portugal, Frankreich und vielen weiteren Ländern mehr einkaufen

·       Wir Weilburger reisen in die USA, in die Dominikanische Republik, nach Brasilien, nach Südafrika, Tansania, nach China, Indien und Tibet, nach Russland und Usbekistan, nach Australien, in die Antarktis und ans Nordkap, und in Europa in nahezu jedes Land von Schottland bis Griechenland, vom Baltikum bis nach Portugal

 

·       Nach Weilburg kommen Besucher aus China, Mexiko, USA, aus Luxemburg, Belgien, Niederlande, aus Russland, aus Frankreich, aus Großbritannien und vielen Ländern mehr

 

·       Die Weilburger Schlosskonzerte präsentieren alljährlich Künstler aus aller Welt.

 

·       Wir können in Weilburg deutsche Küche, aber auch die Küche der Türkei, von Italien, von Vietnam, von Griechenland, von Kroatien genießen, vielleicht auch bald wieder von China

 

·       Unsere beiden Weltläden sind Garanten im Einsatz für den weltweiten fairen Handel

·       Und auch die Steuerungsgruppe der Fairtradestadt Weilburg setzt sich für den weltweiten fairen Handel ein

·       Weilburg ist Fairtrade-Stadt, seit 2013

·       Der Umsatz an Fairtrade-Produkten liegt in Weilburg sehr, sehr deutlich über dem Bundesdurchschnitt, Weilburg ist hier vorbildlich

 

·       Weilburg ist Europa-Stadt

·       Städtepartnerschaften verbinden uns mit Privas/Frankreich (1958), Zevenaar/Niederlande (1966), Kezmarok/Slowakei (1998), Colmar-Berg/Luxemburg (2004), Kizilcahamam/Türkei (2006) und Quattro Castella/Italien (2010): Begegnungen der Erwachsenen, Jugendaustausch, Kontakte der Rathäuser, Kontakte der Vereine

·       Europa-Union und Städtepartnerschaftsverein gestalten das Leben im gemeinsamen europäischen Haus mit,  gemeinsam mit dem Rathaus.

 

·       Unsere Vereine und Initiativen setzen sich ein für Bildung, Wasserversorgung und medizinische Versorgung, für partnerschaftliche Hilfe in Südafrika, Tansania, Uganda, um nur drei Beispiele zu nennen.

 

·       Der Lions Club Weilburg und der Rotary Club Weilburg sind jeweils weltweit vernetzt und organisiert, helfen auch weltweit, die Lions bei der Gewinnung von sauberem Wasser, die Rotarier bei der Hilfe für behinderte Menschen sowie Kindern in Krisensituationen bei der der Bekämpfung der Polio-Erkrankung.

 

·       Die Evangelische Kirchengemeinde Weilburg und die Katholische Kirche Oberlahn helfen vor Ort und weltweit.

·       Die Türkisch-Islamische Gemeinde ist in Weilburg zu Hause, gestaltet das Leben und Zusammenleben bei uns mit

 

·       Viele Menschen haben Patenschaften für Kinder in Afrika, Lateinamerika und Asien übernommen

·       Flüchtlinge aus Afghanistan, Syrien, Eritrea und vielen Ländern mehr kommen hilfesuchend zu uns, erfahren Rat und Hilfe, Begleitung und Beistand, An- und Aufnahme

 

·       Soldaten der Bundeswehr, auch aus unserer Heimat leisten ihren Dienst in Afghanistan und an manch anderem Ort in der Welt

 

·       Und spätestens beim Klima merken wir Weilburger in unserem Alltag, in unserer Natur und Landschaft, dass wir in einer globalen Welt leben. Unsere Fichten sterben, unsere Buchen erkranken und die Vielfalt der Tierwelt ist bedroht und wandelt sich.

·       Auch die Waschbären (aus Nordamerika) und die Nilgänse (aus Ägypten) bei uns künden von einer globalen Welt, die Wölfe aus Osteuropa rücken ebenso näher wie dahinter auch die Braunbären.

·       Im Wildpark bereiten uns die Braunbären aus der Slowakei und die Elche aus Skandinavien große Freude.

 

·       Und schließlich servieren uns die Medien rund um die Uhr Informationen aus aller Welt, verbinden die Menschen weltweit

 

Wenn ich an Globalität denke, wenn ich an die Internationalität unseres Lebens denke, wenn ich an aktuelle Erscheinungen in unserer bundesdeutschen Gesellschaft und Politik denke, dann geht mir eine Geschichte von Helmut Wöllenstein nicht aus dem Kopf, und zwar zu jeder Jahreszeit, auch wenn die Geschichte von der Zeit drei Tage vor Weihnachten handelt, also eigentlich erst in drei Monaten ihre Zeit hat, und daher möchte ich sie an den Schluss meiner Ansprache stellen. Gleichzeitig ist die Geschichte Botschaft und Appell:

  

Es war einmal … etwa drei Tage vor Weihnachten, spät abends. Über den Marktplatz der kleinen Stadt kamen ein paar Männer gezogen. Sie blieben an der Kirche stehen und sprühten auf die Mauer „Ausländer raus“ und „Deutschland den Deutschen“. Steine flogen in das Fenster des türkischen Ladens gegenüber der Kirche. Dann zog die Horde ab. Gespenstische Ruhe. Die Gardinen an den Bürgerhäusern waren schnell wieder zugefallen. Niemand hatte etwas gesehen.

 

„Los kommt, es reicht, wir gehen.“ „Wo denkst du hin! Was sollen wir denn da unten im Süden?“

 

„… da unten? Das ist immerhin unsere Heimat. Hier wird es immer schlimmer. Wir tun einfach das, was an der Wand geschrieben steht: Ausländer raus!“

 

Tatsächlich, mitten in der Stadt kam Bewegung in die kleine Stadt. Die Türen der Geschäfte sprangen auf: Zuerst kamen die Kakaopäckchen heraus mit den Schokoladen und Pralinen in ihren Weihnachtsverkleidungen. Sie wollten nach Ghana und Westafrika, denn da waren sie zu Hause. Dann der Kaffee, palettenweise, der Deutschen Lieblingsgetränk, Uganda, Kenia und Lateinamerika waren seine Heimat. Ananas und Bananen räumten ihre Kisten, auch die Trauben und die Erdbeeren aus Südafrika. Fast alle Weihnachtsleckereien brachen auf, Pfeffernüsse, Spekulatius und Zimtsterne, denn die Gewürze in ihrem Inneren zog es nach Indien. Der Dresdener Christstollen zögerte. Man sah Tränen in seinen Rosinenaugen, als er zugab: Mischlingen wie mir geht’s besonders an den Kragen. Mit ihm kamen das Lübecker Marzipan und der Nürnberger Lebkuchen.

 

Nicht Qualität, nur Herkunft zählte jetzt. Es war schon in der Morgendämmerung, als die Schnittblumen nach Kolumbien aufbrachen und die echten Pelzmäntel mit Gold und Edelsteinen an ihrer Seite in teuren Chartermaschinen in alle Welt starteten.

 

Der Verkehr brach an diesem Tag zusammen. Lange Schlangen japanischer Autos, vollgestopft mit Optik und Unterhaltungselektronik, krochen gen Osten. Am Himmel sah man die Weihnachtsgänse nach Polen fliegen, auf ihrer Bahn gefolgt von den feinen Seidenhemden und den Teppichen aus dem fernen Asien.

 

Mit Krachen lösten sich die tropischen Hölzer aus den Fensterrahmen und schwirrten zurück ins Amazonasbecken. Man musste sich vorsehen, um draußen nicht auszurutschen, denn von überall her quollen Öl und Benzin hervor, flossen zu Bächen zusammen und strömten in Richtung Naher Osten. Doch man hatte bereits Vorsorge getroffen. Stolz holten die großen deutschen Autofirmen ihre Krisenpläne aus den Schubladen: Der alte Holzvergaser war ganz neu aufgelegt worden. Wozu ausländisches Öl?

 

Aber es half nichts, die VWs und BMWs begannen sich aufzulösen in ihre Einzelteile, das Aluminium wanderte nach Jamaika, das Kupfer nach Somalia, ein Drittel der Eisenteile nach Brasilien, der Naturkautschuk nach Zaire. Und die Straßendecke hatte mit dem ausländischen Asphalt im Verbund auch immer ein besseres Bild abgegeben als heute.

 

Nach drei Tagen war der Spuk vorbei, der Auszug geschafft, gerade rechtzeitig zum Weihnachtsfest. Nichts Ausländisches war mehr im Land. Aber Tannenbäume gab es noch, auch Äpfel und Nüsse. Und „Stille Nacht“ durfte gesungen werden – wenn auch nur mit Extragenehmigung, das Lied kam immerhin aus Österreich!

 

Nur eines wollte nicht so recht ins Bild passen, Maria, Josef und das Kind waren geblieben. Drei Juden. Ausgerechnet!

 

„Wir bleiben“, sagte Maria, „wenn wir aus diesem Land weggehen – wer will ihnen dann noch den Weg zurück zeigen, den Weg zurück zur Vernunft und zur Menschlichkeit?“

 

Wir leben alle in einem globalen Weltdorf, weltweit, aber auch in unserer kleinen Stadt Weilburg an der Lahn, mitten in Deutschland! Und daher brauchen wir lebensnotwendig Respekt und Achtsamkeit und Solidarität in unserem Zusammenleben. Keiner ist eine Insel, keiner kann auf Dauer alleine leben. Wir brauchen einander, in Weilburg und in der Welt.

  

Ich danke Ihnen für Ihr Kommen und Ihre Aufmerksamkeit!

  

Weilburg an der Lahn, 24. September 2019

 

Hans-Peter Schick 

Bürgermeister a.D.

Schriftführer Geschichtsverein Weilburg

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So

29

Sep

2019

Wie speisten einst die Kelten?

Der Geschichtsverein empfiehlt eine Wanderung des Naturparks Taunus in Weilburg-Odersbach:

Wie speisten einst die Kelten?

 

WANN: Sonntag, 29.09.2019, 10 Uhr

 

WO: Naturpark-Wandertafel am Dorfplatz Weilburg-Odersbach (Nähe Campingplatz)

 

DAUER: 3 Std.

 

WER: Christian Radkovsky

 

PROFIL: Schwierigkeitsgrad mittel

 

KOSTEN: 15 Euro, Kinder bis 14 Jahre 5 Euro (inklusive Imbiss)

 

RUNDWANDERUNG | Eine kulinarische Wanderung auf den Spuren der Kelten im Taunus und an der Lahn. Speisen, die entsprechend archäologischer Funde rekonstruiert wurden (Ritschert, Keltenkringel) geben einen lebensnahen Einblick in den Alltag der Kelten. Mit insgesamt vier kulinarischen Stationen – an jeder wird ein kleiner Imbiss mit Getränken gereicht – wird so die keltische Geschichte wieder lebendig.

 

Um Anmeldung (info@naturpark-taunus.de) wird gebeten.

 

 

www.naturpark-taunus.de

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So

22

Sep

2019

Interkulturelle Woche in Weilburg

Luftbild Weilburg von Dktue, via Wikimedia
Luftbild Weilburg von Dktue, via Wikimedia

Mit gleich vier Veranstaltungen trägt der Geschichtsverein Weilburg zur Interkulturellen Woche 2019 bei, die vom Ausländerbeirat der Stadt Weilburg unter dem Motto „Zusammen leben, zusammen wachsen“ ausgerichtet wird.

 

Die für Sonntag, den 22. September gelante Geo-Schatzsuche „Auf den Spuren von Graf Johann Ernst zu Nassau-Weilburg“ muss aufgrund von Krankheit entfallen und wird zu einem späteren Termin nachgeholt. Der Ersatztermin wird auf dieser Webseite bekannt gegeben.

 

Am Sonntag,  22. September, lädt der Geschichtsverein zur Stadtführung „Weilburg – eine Stadt zum Leben, gestern – heute – morgen“ ein, in der das Weilburger Alltagsleben, auch mit nützlichen Hinweisen, im Mittelpunkt steht. Die Führung startet um 15 Uhr am Neptunbrunnen auf dem Weilburger Marktplatz; gestaltet wird die Führung von Hans-Peter Schick.

 

„Weilburg – ein globales Dorf“, so lautet am Dienstag, 24. September, um 20 Uhr in der Aula des Spielmann-Kultur-Zentrums Weilburg, Frankfurter Straße 42, ein Vortrag von Hans-Peter Schick.

 

Schließlich präsentiert der Geschichtsverein am Donnerstag, 26. September, um 17 Uhr in der Galerie der Kreissparkasse Weilburg, Odersbacher Weg 1, eine Führung durch die Ausstellung „Weilburger Brücken – Brücken von Mensch zu Mensch“ mit einem Kurzvortrag zur Bedeutung von Brücken für das Leben der Menschen.

 

Alle Interessierten sind herzlich zu den jeweiligen Veranstaltungen eingeladen.

 

Sa

21

Sep

2019

Auf den Spuren des Hauses Nasau

"Jobard frères [Public domain], via Wikimedia Commons" Château d'Oranienstein sur la Lahn.jpg
"Jobard frères [Public domain], via Wikimedia Commons" Château d'Oranienstein sur la Lahn.jpg

Am kommenden Samstag, den 21.09.2019 bietet der Geschichtsverein Weilburg e.V. zusammen mit dem Weilburger Forum eine Studienfahrt zum Thema "Auf den Spuren des Hauses Nassau" an, die mit großem Interesse aufgenommen wurde.

 

Start ist um 8 Uhr in Weilburg, besucht werden unter anderem das Schloss Oranienstein, die Zisterzienser-Abtei Marienstatt und die Stadt Dillenburg.

 

Nähere Informationen zum Programmablauf erhalten Sie bei Frau Zips, christine.zips@t-online.de

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Fr

13

Sep

2019

Finissage l’esprit d’architecture

l’esprit d’architecture

 

Finissage Fr, 13.9.2019; 17:00 Uhr

 

Bergbau- und Stadtmuseum

 

  • Kurzführung Ausstellung

 

  • Führung: Stadtentwicklung in der Barockzeit
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Mo

09

Sep

2019

Die Zeitung zum Denkmalstag

Hier finden Sie alle Informationen und Termine zum Tag des offenen Denkmals 2019 in Weilburg:

Zeitung "Denkmal Weilburg 2019" zum Download
Zeitung-Denkmalstag-Weilburg-2019-WEB.pd
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So

08

Sep

2019

Themengottesdienst eröffnet „Tag des offenen Denkmals“

Themengottesdienst „Barock“ - Um die Umbrüche in der Geschichte geht es in der Spielszene mit Hannah Städler und Jan Kramer (Foto: Isabell Heep)
Themengottesdienst „Barock“ - Um die Umbrüche in der Geschichte geht es in der Spielszene mit Hannah Städler und Jan Kramer (Foto: Isabell Heep)

 

 

 

Am 8. September ist wieder Tag des offenen Denkmals, der in diesem Jahr unter dem übergeordneten Motto „Modern(e): Umbrüche in Kunst und Architektur“ steht.

 

Den Auftakt in der Weilburger Schlosskirche bildet ein Themengottesdienst, der uns mit einer historischen Spielszene in die Zeiten des Grafen Johann Ernst von Nassau-Weilburg entführt. 

 

 Wann: Sonntag, 8. September 2019, 10:30 Uhr

Wo: Schlosskirche Weilburg

 

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen!

 

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Sa

15

Jun

2019

l’esprit d’architecture

 

Programm am Samstag, 15. Juni 2019

 

10:00 Bergbau- und Stadtmuseum

Ausstellungseröffnung

          

11:00 Start: Bergbau- und Stadtmuseum

Architekturgeschichtlicher Stadtrundgang

         

13:00 Bistro Altes aRthaus, Marktplatz

Mittagspause

 

 

14:00 Fachplenum, Obere Orangerie

Bauen, Gartenkunst und Stadtentwicklung

 

 

Weilburg (HPS). – Bis heute prägt das bauliche Wirken in der Barockzeit das Stadtbild von Weilburg an der Lahn. Der Geschichtsverein Weilburg e.V. und das Bergbau- und Stadtmuseum Weilburg würdigen die bauliche Tätigkeit in der Stadt in der Lahnschleife vom 16. bis 18. Jahrhundert mit der Ausstellung „l’esprit d’architecture“ im Kleinen Kabinett des Bergbau- und Stadtmuseums am Schlossplatz. Die Ausstellung wird am Samstag, 15. Juni, um 10 Uhr eröffnet und wird bis zum 15. September präsentiert.

 

Ausstellung zur Barockarchitektur in Weilburg

 

Gleich fünf Themen werden schwerpunktmäßig in der Ausstellung angesprochen: „Der 30-jährige Krieg bringt Not und Pest ins Weilburger Land“, „Lehr- und Wanderjahre des Johann Ernst zu Nassau-Weilburg (1671 – 1682)“, „Baumeister, Handwerker – und ihre Baustoffe“, „Infrastruktur und Versorgung“ sowie „Die moderne barocke Residenzstadt am Ausgang des Barock und heute“. Gestaltet wurde die Ausstellung von Michaela Heinz, Peter Krauß, Christian Radkovsky, Holger Redling, Werner Richter, Hans-Peter Schick und Frances Wharton. Zu der Ausstellung erscheinen auch zwei Begleithefte, und zwar in deutscher und in englischer Sprache, um auch den internationalen Gästen der Stadt Rechnung zu tragen.

 

„Als aus einer ruinierten Stadt eine Perle des Lahntals wurde“, so über-schreiben die Verantwortlichen der Ausstellung ihre Präsentation und das Zeitalter des Barock in Weilburg: Blickt man in die über 1100-jährige Geschichte der Stadt Weilburg an der Lahn so kann man feststellen, dass die Menschen die Zeit prägen und nicht die Zeit die Menschen. Der aus Weilburg stammende erste deutsche König des ostfränkischen Reiches Konrad I. (911 – 918), Graf Johann I. zu Nassau-Weilburg (1346 – 1371), Graf Philipp III. zu Nassau-Weilburg (1523 – 1559) und Graf Johann Ernst zu Nassau-Weilburg (1684 – 1719), um nur vier zu nennen, entwickelten aus der kleinen fränkischen Siedlung Weilburg im Land der Konradiner an der Lahn eine moderne barocke nassauische Residenzstadt.

 

Bis heute erstrahlt Weilburg in barockem Glanz, erfährt wesentliche Momente seiner Lebensqualität aus dem Wirken von Menschen in früheren Jahrhunderten. „Halt in Ehren Volk das Werk der Alten, Kraft und Schönheit sind in ihm enthalten“, so heißt es auf einer Spruchtafel an einem Pfarrhaus aus dem 15. Jahrhundert im Westerwald, so lautet die Aufgabe der Menschen in Weilburg sowie aller politisch Verantwortlichen heute und in Zukunft. Aber nicht nur im Bewahren liegt die Zukunft von Stadt und Menschen, sondern auch im Weiterentwickeln, im Setzen neuer Akzente und Impulse, denn Zukunft muss jeden Tag neu erarbeitet, ja verdient werden. Die Geschichte der Stadt Weilburg seit 906 verpflichtet zu Dankbarkeit und gelebter Verantwortung. Die Barockzeit hat Glanzpunkte gesetzt, die bis heute und auch künftig ihre Wirkung entfalten.

 

Fachplenum in Weilburg an der Lahn

 

Die Barockzeit in Weilburg an der Lahn ist in herausragender Art und Weise mit den Persönlichkeiten Graf Johann Ernst zu Nassau-Weilburg und dem Baumeister Julius Ludwig Rothweil verbunden. Der 300. Todestag von Graf Johann Ernst zu Nassau-Weilburg, verstorben am 27. Februar 1719, ist Anlass, das Wirken des Grafen und seiner Zeit auch mit zwei Ausstellungen zu würdigen:So lädt die Verwaltung der Staatlichen Schlösser und Gärten in Hessen bis zum 27. Oktober zu der Ausstellung „l’esprit baroque im Schloss Weilburg“ ein. So laden der Geschichtsverein Weilburg e.V. sowie das Bergbau- und Stadt-museum Weilburg zu der Ausstellung „l’esprit d’architecture baroque in Weilburg an der Lahn“ bis zum 15. September ein.

 

Nach der Ausstellungseröffnung findet am 15. Juni dann um 11 Uhr eine Architekturgeschichtliche Stadtführung mit Michaela Heinz statt. Um 14 Uhr startet dann in der Oberen Orangerie des Schlosses zu Weilburg ein Fachplenum zu Bauen, Gartenkunst und Stadtentwicklung mit Vorträgen des Architekten und Vorsitzenden des Geschichtsvereins Matthias Losacker, Prof. Dr. Mathias Döring „Das Wasser bergauf fließen lassen … wie Weilburg zur Brunnenstadt wurde“ sowie Nils Wetter und Dr. Inken Formann zu „Aktuelle Bauprojekte im Schloss und Schlossgarten Weilburg“.

 

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Mi

12

Jun

2019

Stammtisch Geschichtsverein

Ab 18.00 Uhr im Restaurant Bürgerhof in Weilburg

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Fr

03

Mai

2019

mhz +

Geschichtsverein Weilburg trauert um Manfred Horz

Trauer im Geschichtsverein Weilburg: Manfred Horz, der über 20 Jahre für die Schriftführertätigkeit sowie für die Öffentlichkeitsarbeit des Vereins verantwortlich war, ist im Alter von 88 Jahren verstorben.

 

In einer ersten Stellungnahme würdigte der Vereinsvorsitzende Matthias Losacker die immensen Leistungen, die Manfred Horz – bekannt unter seinem Kürzel „mhz“ – für den Geschichtsverein Weilburg erbracht hat. „Viele Menschen werden traurig sein, dass die Oberlahnregion nun ihr journalistisches Urgestein verloren hat. Aber Manfred Horz war auch eine Säule im Ehrenamt der Stadt Weilburg.“, erklärte Losacker.

 

Der damalige Bürgermeister Hans-Peter Schick verlieh 2017 Manfred Horz in der Versammlung des Geschichtsvereins die Johannes-Meyer-Plakette. (Foto: Christian Radkovsky))
Der damalige Bürgermeister Hans-Peter Schick verlieh 2017 Manfred Horz in der Versammlung des Geschichtsvereins die Johannes-Meyer-Plakette. (Foto: Christian Radkovsky)

In vielen Weilburger Vereinen habe Horz mit seinem journalistischen Gespür und seinem fotografischen Talent eine tragende Rolle gespielt, nicht nur für die Öffentlichkeitsarbeit. „Der Geschichtsverein war ihm dabei immer eine Heimat gewesen“, so Losacker weiter „und so war es auch folgerichtig, dass die Auszeichnung von Manfred Horz mit der Johannes-Meyer-Plakette der Stadt Weilburg in unserer Jahreshauptversammlung stattfand“.

 

Vorstand und Mitglieder des Geschichtsvereins sind nun traurig, aber auch voller Dankbarkeit für das so überaus positive Wirken von Manfred Horz. (cr)

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So

21

Apr

2019

Bach und die Laute vom "Hofe"

Werke von Bach, Weiss, Kropfgans und Hagen

Foto: www.alte-musik-weilburg.de
Foto: www.alte-musik-weilburg.de

Der Geschichtsverein Weilburg empfiehlt seinen Mitgliedern und allen Interessierten ein Konzert der "Alten Musik im Weilburger Schloss":

 

Sonntag, 21. April 2019, 17.00 Uhr, Schlosskirche

 

Konzert "Alte Musik im Weilburger Schloss"

 

Bach und die Laute vom "Hofe"

 

Werke von Bach, Weiss, Kropfgans und Hagen mit Helena Zemanova und Francesco Romano

 

Information und Buchung unter folgendem Link: https://www.alte-musik-weilburg.de/konzerte-1718/sonderkonzert-2.html

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Mi

10

Apr

2019

Stammtisch Geschichtsverein

Ab 18.00 Uhr im Restaurant Bürgerhof in Weilburg

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Di

19

Mär

2019

Lesung: Das Europa der Könige

Samstag, 23. März; 19:00 Uhr Schlosskirche Weilburg

Horowski, Leonhard: Das Europa der Könige (Foto: www.residenzbuch.de)
Horowski, Leonhard: Das Europa der Könige (Foto: www.residenzbuch.de)
Der Autor des Buches Leonhard Horowski (Foto: Thorsten Wulf)
Der Autor des Buches Leonhard Horowski (Foto: Thorsten Wulf)

Am Samstag, dem 23. März 2019 findet um 19.00 Uhr in der Weilburger Schlosskirche eine Veranstaltung im Rahmen des "L'ésprit baroque" statt.

 

Herr Leonhard Horowski liest und referiert aus seinem Buch „Das Europa der Könige“ anläßlich des 300. Todestages von Graf Johann Ernst zu Nassau – Weilburg am 27. Februar 2019. Leonhard Horowski führt kenntnisreich und unterhaltsam durch untergegangene Welten.

 

Er zeichnet ein schillerndes Porträt des Adels in jener Epoche, als er noch keine natürlichen Feinde kannte - im Europa der Könige, das an sich und seinem dynastischen Denken schließlich gescheitert ist.

 

 

Diese Veranstaltung ist eine Kooperation der Alten Musik sowie der evangelischen Kirchengemeinde Weilburg mit dem Geschichtsverein Weilburg, dem Weilburger Forum und der Residenzbuchhandlung und der Verwaltung der Staatlichen Schlösser und Gärten in Hessen Bad Homburg.

 

Karten zu 10 Euro (erm. 5 Euro für Schüler, Studenten und Arbeitssuchende) gibt es im Weltladen Regenbogen, Mauerstraße 10, 35781 Weilburg, Tel. 06471 - 37699 und in der Residenzbuchhandlung, Tel. 06471- 30024. 

 

 

 

 

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Mi

13

Mär

2019

Stammtisch Geschichtsverein

Ab 18.00 Uhr im Restaurant Bürgerhof in Weilburg

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Sa

09

Mär

2019

Mitgliederversammlung 2019

Mitgliederversammlung: 15:00 Uhr am Samstag, 9. März 2019 in der Aula im Komödienbau der Stadt Weilburg

Weilburg. Am Samstag, 9. März 2019, findet die diesjährige Jahreshauptversammlung des Weilburger Geschichtsvereins statt. Dazu sind alle Mitglieder um 15:00 Uhr in den Komödienbau eingeladen. Auf der Tagesordnung der Mitgliederversammlung steht unter anderem die Vorstellung des Jahresprogramms 2019. (cr)

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So

24

Feb

2019

Nassauische Hofmusik aus der Zeit des Barock

Macht - Pracht - Repräsentation und Divertissement

Graf Johann Ernst zu Nassau-Weilburg (Foto: www.alte-musik-weilburg.de)
Graf Johann Ernst zu Nassau-Weilburg (Foto: www.alte-musik-weilburg.de)

Der Geschichtsverein Weilburg empfiehlt seinen Mitgliedern und allen Interessierten ein Konzert der "Alten Musik im Weilburger Schloss":

 

Sonntag, 24. Februar 2019, 17.00 Uhr, Schlosskirche

 

Konzert "Alte Musik im Weilburger Schloss"

 

Macht - Pracht - Repräsentation und Divertissement

 

Nassauische Hofmusik aus der Zeit des Barock mit Doris Hagel (Sopran), Alt, Tenor, Bass (N.N.), der Kantorei der Schlosskirche und der Capella Weilburgensis. Leitung Doris Hagel

 

Information und Buchung unter folgendem Link: https://www.alte-musik-weilburg.de/konzerte-1718/sonderkonzert-1.html

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Mi

26

Dez

2018

Weilburg gedachte des 1100. Todestages von König Konrad I.

Der Vorsitzende des Weilburger Geschichtsvereins begrüßt die Teilnehmer am Gedenkmoment (v.l.n.r.): Matthias Losacker, Frances Wharton und Hans-Peter Schick (alle Geschichtsverein), Bürgermeister Dr. Johannes Hanisch, Heimatkundler Heinz-Ulrich Mengel und

Der Vorsitzende des Weilburger Geschichtsvereins begrüßt die Teilnehmer am Gedenkmoment (v.l.n.r.): Matthias Losacker, Frances Wharton und Hans-Peter Schick (alle Geschichtsverein), Bürgermeister Dr. Johannes Hanisch, Heimatkundler Heinz-Ulrich Mengel und Stadtrat Christian Radkovsky

(Foto: Andreas Tiefensee)

Weilburg (HPS). – Zu einem ganz besonderen Gedenkmoment hatten sich am Sonntag, 23. Dezember, auf dem Weilburger König-Konrad-Platz Bürgermeister Dr. Johannes Hanisch, der Vorsitzende Matthias Losacker und Mitglieder des Weilburger Geschichtsvereins, Erich Klotz vom Weilburger Forum sowie interessierte Bürger versammelt, denn sie gedachten gemeinsam des 1100. Todestages von König Konrad I..

 

Matthias Losacker begrüßte zu dem Gedenkmoment an der König-Konrad-Säule und wies dabei darauf hin, dass dem aus Weilburg stammenden ersten deutschen Königs des ostfränkischen Reiches erste spät eine gebührende Würdigung zuteil geworden ist mit der Widmung des König-Konrad-Platzes 1996 und 2005, der König-Konrad-Säule 2005 und der Schaffung des Konradspreises ab 2011 für herausragende Vorschläge und Projekte zur Stadtentwicklung. Die Ahnengalerie der deutschen Kaiser und Könige im Kaisersaal des Frankfurter Römers führt König Konrad I. aus Weilburg an.

 

Bürgermeister Dr. Johannes Hanisch überbringt die Grüße der Stadt an der König Konrad-Säule (Foto: Andreas Tiefensee)
Bürgermeister Dr. Johannes Hanisch überbringt die Grüße der Stadt an der König Konrad-Säule (Foto: Andreas Tiefensee)

Bürgermeister Dr. Johannes Hanisch dankte dem Geschichtsverein Weilburg für die Ausrichtung des Gedenkmomentes und betonte die Bedeutung des gemeinsamen Erinnerns an besondere Daten der Stadtgeschichte. Mit König Konrad I. werde eine der neben Heinrich von Gagern bedeutendsten Persönlichkeiten der Stadt und des Landes gewürdigt. 

 

Den Geschichtsverein Weilburg und das Weilburger Forum bat er, auch künftig die Würdigung der Geschichte im Blick zu behalten und damit gleichzeitig Gegenwart und Zukunft des Stadtlebens mit zu gestalten.

 

Der um 880/885 geborene Konrad der Jüngere wurde als Graf des Hessengaus am 10. November 911 in Forchheim zum ersten deutschen König des ostfränkischen Reiches erhoben, so Hans Peter Schick in seiner Kurzansprache.

 

 Hans-Peter Schick skizziert kurz das Wirken und die Bedeutung von König Konrad I. (Foto: Andreas Tiefensee)
Hans-Peter Schick skizziert kurz das Wirken und die Bedeutung von König Konrad I. (Foto: Andreas Tiefensee)

Auf dem Sterbebett übertrug König Konrad die Reichsinsignien und damit seine Nachfolge dem Sachsenherzog Heinrich und stellte damit entscheidend die Weichen für eine gute Entwicklung des Reiches. Diese Tat ist als „Weilburger Testament“ in die deutsche Geschichte eingegangen. Am 23. Dezember 918 verstarb König Konrad I. in Weilburg, seine letzte Ruhestätte fand er in Fulda. In Weilburg setzte König Konrad mit der Gründung des Chorherrenstifts und dem Bau der Kirche St. Walpurgis und Maria wichtige Akzente für die Stadtentwicklung. Abschließend rief Hans-Peter Schick dazu auf, die herausragenden Persönlichkeiten der Stadt mehr zu würdigen, so die Grafen Philipp III. und Johann Ernst von Nassau Weilburg, Clarus Friedrich Ludwig von Sckell, Prinzessin Henriette von Nassau-Weilburg, Heinrich von Gagern, Wilhelm Heinrich Riehl, G.F. Unger oder Johannes Meyer, um nur einige zu nennen, denn aus dem Erinnern kann Zukunft erwachsen.

 

Bürgermeister Dr. Johannes Hanisch und der Vorsitzende des Geschichtsvereins Weilburg Matthias Losacker ehren König Konrad I. am 1100. Todestag mit einem Blumengebinde. (Foto: Andreas Tiefensee)
Bürgermeister Dr. Johannes Hanisch und der Vorsitzende des Geschichtsvereins Weilburg Matthias Losacker ehren König Konrad I. am 1100. Todestag mit einem Blumengebinde. (Foto: Andreas Tiefensee)

      

Anschließend legten Bürgermeister Dr. Johannes Hanisch und der Vorsitzende Matthias Losacker vom Weilburger Geschichtsverein gemeinsam ein Blumengesteck an der König-Konrad-Säule nieder. Umrahmt wurde der Gedenkmoment von der Kreismusikschule Oberlahn.

 

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So

23

Dez

2018

Geschichtsverein Weilburg gestaltet Gedenkmoment

Zum 1100. Todestag des ersten deutschen Königs Konrad I. am 23. Dezember.

König Konrad I. thronend und mit Schwert als Status- und Machtsymbol abgebildet. Darstellung aus der mittelalterlichen Enzyklopädie Spieghel Historiael von Jacob van Maerlant; unknown, West Flanders [Public domain], via Wikimedia Commons
König Konrad I. thronend und mit Schwert als Status- und Machtsymbol abgebildet. Darstellung aus der mittelalterlichen Enzyklopädie Spieghel Historiael von Jacob van Maerlant; unknown, West Flanders [Public domain], via Wikimedia Commons

Weilburg (HPS). – Am 23. Dezember jährt sich zum 1100. Mal der Todestag des ersten deutschen Königs Konrad I., der aus Weilburg stammte. Aus diesem Anlass gestaltet der Geschichtsverein Weilburg am Sonntag, 23. Dezember, um 10.30 Uhr an dem Denkmal für König Konrad I. auf dem König-Konrad-Platz am Weilburger Landtor einen Gedenkmoment. Musikalisch wird der Gedenkmoment von der Kreismusikschule Oberlahn umrahmt. Die interessierte Bevölkerung ist herzlich eingeladen.

 

Konrad der Jüngere, Graf des Oberlahngau, wurde am 10. November 911 in Forchheim zum ersten deutschen König erhoben. Um das Reich zu einen und zusammen zu halten mussten er wiederholt Kriege führen, dabei wurde er 918 schwerst verletzt. Auf dem Sterbebett in Weilburg verfügte er dann, dass die Reichsinsignien und damit seine Nachfolge an den größten reichsinternen Widersacher Herzog Heinrich von Sachsen gehen. Konrad war überzeugt, dass Heinrich von Sachsen das Reich am ehesten einen und führen könne, die Geschichte hat ihm recht gegeben. Seine letzte Ruhestätte fand Konrad in Fulda. Geboren wurde er 880/885 in Weilburg, wo er auch am 23. Dezember 918 verstarb.

 

Am Sonntag, 23.12.2018, 10:30 Uhr, Denkmal am König-Konrad-Platz

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Mi

12

Dez

2018

Stammtisch Geschichtsverein

Ab 18.00 Uhr im Restaurant Bürgerhof in Weilburg

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Do

22

Nov

2018

Geschichtsverein erhellt mit Chronik frühe Epochen

Neues Keltenbuch von Backhaus und Vömel

Weilburg. Der Geschichtsverein Weilburg präsentiert ein Werk, das sich der Vor- und Frühgeschichte in der Region widmet. Vorsitzender Matthias Losacker stellte jüngst die druckfrische Neuerscheinung „Die Kelten – Eine literarische Spurensuche im Weilburger Land“ vor, die unter der Autorenschaft von Prof. Dr. Dr. Gisbert Backhaus gemeinsam mit Volker Vömel entstanden ist.

 


„Gisbert Backhaus und Volker Vömel sind die Chronisten der Kelten im Weilburger Land. Im hohen Maße bin ich ihnen für die exzellente Aufarbeitung des keltischen Erbes in unserer Region dankbar“, so Geschichtsvereinsvorsitzender Matthias Losacker zum jetzt erhältlichen neuen Keltenbuch. (Fotos: Manfred Horz)

 

Erstmals wird mit diesem reich bebilderten Buch die keltische Epoche und ihre Erforschung für das Weilburger Land umfassend dokumentiert. Im Namen des Geschichtsvereins zollte Losacker den beiden Autoren Respekt für ihr Werk: „In hohem Maße bin ich Prof. Dr. Dr. Gisbert Backhaus und Volker Vömel für die gleichermaßen akribische wie strukturierte Aufarbeitung des keltischen Erbes in unserer Region dankbar“, führte der Vorsitzende aus.

 

Weiter erklärte Losacker: „Das keltische Erbe inspiriert in der Tat noch heute Menschen zum Nachdenken über ihre eigene Identität und dient als vielfältige Projektionsfläche.“ Es sei eine herausragende Leistung von Backhaus und Vömel, die Geschichte der Kelten – die selbst keine Schrift und damit keine Geschichtsschreibung besaßen – für die Oberlahnregion begreifbar zu machen.

 

Die beiden Autoren knüpfen damit an ihre wertvolle Arbeit im Vorstand des Weilburger Geschichtsvereins an, die bereits zu Bestsellern wie dem Buch „Der Weilburger Wald im Wandel der Geschichte“ führte. Backhaus und Vömel haben damit bereits großen Erfolg gehabt und konnten vielen heimatgeschichtlich interessierten Menschen Freude bereiten.

 

Ein besonderer Dank gelte dabei, so Losacker ergänzend, auch der Stadt Weilburg und den zahlreichen Sponsoren aus der Zivilgesellschaft, die mit ihrer Unterstützung die Publikation erst möglich gemacht haben.

 

Ab sofort ist das neue Buch von Backhaus und Vömel unter dem Titel „Die Kelten – Eine literarische Spurensuche im Weilburger Land“ für 24,00 Euro in der Residenzbuchhandlung in Weilburg erhältlich und kann weiterhin über den Geschichtsverein bezogen werden. Kontakt: www.geschichtsverein-weilburg.de oder 06471-5164470.

Haben Sie Interesse an dem Keltenbuch? Dann können Sie hier Kontakt zu uns aufnehmen:

Hinweis: Bitte die mit * gekennzeichneten Felder ausfüllen.

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Mi

21

Nov

2018

William of Orange - Vortrag von Werner Richter am 21. November

Restaurant Bürgerhof, Bogengasse 8, Weilburg, Mittwoch, 21. November 2018, 18:00 Uhr

Portrait von William of Orange mit brennender Kerze (Godfried Schalcken  [Public domain] - Rijksmuseum Amsterdam - Willem III, prins van Oranje - via Wikimedia Commons)
Portrait von William of Orange mit brennender Kerze (Godfried Schalcken [Public domain] - Rijksmuseum Amsterdam - Willem III, prins van Oranje - via Wikimedia Commons)

In einem Vortrag mit 22 Illustrationen widmet sich der Geschichtsverein Weilburg dem Leben und Wirken von William of Orange.

 

William III of Orange, Wilhelm von Oranien-Nassau 1650-1702 war der Urenkel des Befreiers der Niederlande Wilhelms des Schweigers.

 

Nach seiner Invasion in England 1688 wurde er 1689 englischer, schottischer und irischer König.

 

William of Orange war der Gemahl der Thronanwärterin Mary II Stuart, Feldherr und Spiritus Rector der Großen Europäischen Allianz gegen Ludwig XIV. von Frankreich. Er gilt als Verteidiger des Anglikanismus, bewirkte eine Stärkung des Parlaments und Anerkennung der Declaration of Rights. Damit beeinflusst er die Festlegung der Erbfolge der englishen Monarchie bis zur Gegenwart.

 

Der Vortrag von Oberstudienrat i. R.  Werner Richter findet am Mittwoch, 21.11.2018, um 18:00 Uhr im Restaurant Bürgerhof in der Bogengasse in Weilburg statt. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen; der Eintritt ist frei. (cr)

William of Orange im Alter von 10 Jahren mit Blumengirlande (Jan Davidsz. de Heem [Public domain] - fleurs avec portrait guillaume III d'Orange)
William of Orange im Alter von 10 Jahren mit Blumengirlande (Jan Davidsz. de Heem [Public domain] - fleurs avec portrait guillaume III d'Orange)
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Mo

19

Nov

2018

Neue Öffnungszeiten Archiv

Beispielbild Archiv: By Arnoldius [CC BY-SA 3.0  (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0)], from Wikimedia Commons
Beispielbild Archiv: By Arnoldius [CC BY-SA 3.0], from Wikimedia Commons

Der Geschichtsverein Weilburg gibt bekannt, dass die Öffnungszeit des historischen Archivs von Mittwoch auf Montag verlegt wird.

 

Das Archiv des Weilburger Geschichtsvereins wird von Archivar Peter Krauß in Zusammenarbeit mit Vorstandsmitglied Frances Wharton betreut.

 

Die neuen Öffnungszeiten des Archivs werden künftig von 17:00 Uhr bis 18:45 Uhr angeboten - an gewohnter Stelle, im Prinzessbau am Schlossplatz Weilburg.

 

Die Änderung wird ab dem 19.11.2018 wirksam; Anfragen sind außerdem auch über das Archiv-Formular auf dieser Website möglich. (cr)

 

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Di

13

Nov

2018

Jüdische Spuren in Weilburg, Rückblick und Ausblick

Der Geschichtsverein Weilburg lädt für Dienstag, den 13.11.2018, zu einem Vortrag in das Bergbau- und Stadtmuseum Weilburg ein.

Der jüdische Friedhof in Weilburg ©Joachim Warlies
Der jüdische Friedhof in Weilburg ©Joachim Warlies

Joachim Warlies, der ehemalige Leiter der Weilburger Gagernschule, hält einen Vortrag über "Jüdische Spuren in Weilburg, Rückblick und Ausblick".

 

Er beschreibt vergangenes jüdisches Leben in Weilburg und berichtet über Begegnungen mit den Nachfahren ausgewanderter Weilburger Juden.

 

Ergänzt wird die Darstellung durch zahlreiche Fotos. Der Eintritt ist frei. Der Vortrag beginnt um 19.30 Uhr. (jw/cr)

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So

23

Sep

2018

60 Jahre Europäische Städtepartnerschaften

Stadtführung mit Bürgermeister a.D. Hans-Peter Schick

Der Geschichtsverein Weilburg begibt sich mit Bürgermeister a.D. Hans-Peter Schick auf Entdeckungsreise - durch das Weilburger Stadtgebiet auf den Spuren von 60 Jahren Städtepartnerschaften in Europa.

 

Der Rundgang findet statt am Sonntag, 23. September 2018, und startet um 18.00 Uhr auf dem Kezmarok-Platz in Weilburg. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen. (hps/cr)

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Mi

12

Sep

2018

Stammtisch Geschichtsverein

Ab 18.00 Uhr im Restaurant Bürgerhof in Weilburg

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So

09

Sep

2018

Themengottesdienst eröffnet Tag des offenen Denkmals

In der Schlosskirche geht es um Karl Marx, Karl Schapper und das Jahr 1848

Spannend wird der Eröffnungsgottesdienst zum Tag des offenen Denkmals 2018 (Foto: Radkovsky)
Boris Jurić:, Jan Kramer und Hannah Städler (v.l.n.r.) - Spannend wird der Eröffnungsgottesdienst zum Tag des offenen Denkmals 2018 (Foto: Radkovsky)

Ein Themengottesdienst "Karl Marx und Karl Schapper" mit historischer Spielszene leutet den Tag des offenen Denkmals in Weilburg ein:

  • Am Sonntag, 9.9.2018
  • Um 10:30
  • In der Stadt- und Schlosskirche Weilburg

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen! (cr)

 

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So

09

Sep

2018

„Entdecken, was uns verbindet“: Tag des offenen Denkmals 2018

Heilig-Grab-Kapelle und Schlosskirche Weilburg

Weilburg (HPS). – Beim TAG DES OFFENEN DENKMALS 2018 stehen in Weilburg die Heilig Grab – Kapelle und die Schlosskirche im Mittelpunkt unter dem Leitwort: „Entdecken, was uns verbindet“. Die Evangelische Kirchengemeinde Weilburg, der Geschichtsverein Weilburg und die Bürgerinitiative „Alt-Weilburg“ gestalten den Tag. 

 

Seit 25 Jahren findet in Deutschland  alljährlich der TAG DES OFFENEN DENKMALS statt. Dank der Bürgerinitiative „Alt Weilburg“, der Stadt Weilburg, der Evangelischen und der Katholischen Kirchengemeinde sowie weiterer Partner wirkte Weilburg stets aktiv mit. Dieser Tag öffnet die Türen zu Denkmälern, gewährt umfassende Einblicke und Informationen. Gleichzeitig kann die Bevölkerung für den Denkmalschutz und die besonderen Bauwerke in Weilburg gewonnen werden, Bauwerke werden erlebbar.

 

Seinen Ursprung hat der TAG DES OFFENEN DENKMALS in Frankreich, erstmals 1984 veranstaltet. 2017 beteiligten sich 50 Länder Europas. Rund 30 Millionen Menschen besichtigen alljährlich mehr als 50.000 Denkmale.

 

2018 findet der TAG DES OFFENEN DENKMALS am Sonntag, 9. September, statt.

 

Programm:

 

10.30 Uhr    Themengottesdienst in der Schlosskirche mit Pfarrer Guido Hepke, mit Erinnerung an Karl Marx (geb. 1818) und sein Bezug zur Region an Lahn und Weil, seine Freundschaft und zugleich Rivalität mit Karl Schapper, Weinbach, Sohn eines evangelischen Pfarrers und Absolvent des Gymnasium Philippinum Weilburg (in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts „Demokratenschmiede“ genannt) in Predigt und historischer Spielszene, gespielt von einem Team aus Gemeinde und Geschichtsverein; musikalische Gestaltung durch die Dekanatskantorin Doris Hagel

 

Schlosskirche:

 

11.30 Uhr   Führung in Schlosskirchenturm und Dachstuhl

 

                   weitere Führungen: 12.30 Uhr, 13.30 Uhr und 14.30 Uhr

 

gestaltet von Jan Kramer (Kirchenvorstand) und Christian Radkovsky (Geschichtsverein)

 

 

11.30 Uhr – 14.30 Uhr

 

Geo-Schatzsuche für Kinder und Jugendliche „Auf den Spuren Martin Luthers und der Reformation in Weilburg“

 

anhand der Koordinaten werden markante Orte zur Schatz-geschichte gesucht und auf dem Wege sind Rätsel und Aufgaben zu lösen

 

                                                                                       

Die Schlosskirche ist am 9. September von 10.00 bis 17.00 Uhr geöffnet.

 

Eine Ausstellung der Bürgerinitiative „Alt-Weilburg“ informiert über die Baugeschichte und Ausstellung des Kirchenraums.

 

 

Heilig Grab – Kapelle, Kalvarienberg und alter Friedhof:

  

12.00 Uhr  Führung zu Heilig Grab – Kapelle sowie Kalvarienberg     und alter Friedhof

 

                   weitere Führungen: 13.00 Uhr und 14.00 Uhr

 

             gestaltet von Pfarrer Guido Hepke (Kirchengemeinde), Matthias Losacker (Geschichtsverein) und weitere Aktive vom Geschichtsverein Weilburg und der Bürgerinitiative „Alt-Weilburg“

 

Die Heilig-Grab-Kapelle ist am 9. September von 11.30 bis 15.30 Uhr geöffnet.

 

 

Schlosskirche:  Abschluss

 

16.00 Uhr   Orgelkonzert in der Schlosskirche mit Dekanatskantorin Doris Hagel

 

 

Bei allen Veranstaltungen am TAG DES OFFENEN DENKMALS 2018 in Weilburg ist der Eintritt frei. Spenden für den Erhalt der Heilig Grab – Kapelle und der Schlosskirche sind willkommen.

 

 

Mit der Schlosskirche sowie dem Ensemble aus Heilig Grab-Kapelle, Kalvarienberg und altem Friedhof werden beim TAG DES OFFENEN DENKMALS 2018 bedeutendste bauliche Werke der Weilburger Geschichte präsentiert. Die Veranstalter Evangelische Kirchengemeinde Weilburg, der Geschichtsverein Weilburg und Mitglieder der Bürgerinitiative „Alt-Weilburg“ eröffnen den Besuchern am Sonntag, 9. September, neue Einblicke in Bauwerke und Geschichte der Stadt und damit neue Erkenntnisse, und dies mit hoher Fachlichkeit.

 

 

 

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Mi

08

Aug

2018

Stammtisch Geschichtsverein

Ab 18.00 Uhr im Restaurant Bürgerhof in Weilburg

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So

05

Aug

2018

60 Jahre Europäische Städtepartnerschaften

Stadtführung mit Bürgermeister a.D. Hans-Peter Schick

Der Geschichtsverein Weilburg begibt sich mit Bürgermeister a.D. Hans-Peter Schick auf Entdeckungsreise - durch das Weilburger Stadtgebiet auf den Spuren von 60 Jahren Städtepartnerschaften in Europa.

 

Der Rundgang findet statt am Sonntag, 5. August 2018, und startet um 18.00 Uhr auf dem Kezmarok-Platz in Weilburg. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen. (hps/cr)

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Di

31

Jul

2018

Die Geocacher“ für Kinder im Alter von 7 bis 12 Jahren

(cr) Wir freuen uns - gemeinsam mit dem Familienbüro der Stadt Weilburg und dem Deutschen Kinderschutzbund - in den Ferien 2018 eine Geo-Schatzsuche in Weilburg-Odersbach anbieten zur können:

Geocaching wird auch GPS-Schnitzeljagd genannt und ist eine moderne Art der Schatzsuche.

 

Weltraumsatelliten und Regionalgeschichte: Was auf den ersten Blick wenig miteinander zu tun hat, verbindet die „Geo-Schatzsuche“ des Weilburger Geschichtsvereins. Diese wird mit GPS-Geräten durchgeführt und hat nicht nur für Kinder und Jugendliche viel Spannendes und Informatives zu bieten.

Kursleitung: Geschichtsverein Weilburg
Beginn: Sommerferien: Dienstag, 31.07.2018
Herbstferien: Dienstag, 09.10.2018
TNanzahl: 8 bis 10 Kinder
Uhrzeit: 09.00 bis 13.00 Uhr
Kursort: Jugendwaldheim Weilburg, Am Steinbühl 1a,
35781 Weilburg
Kursgebühr: 20,00 € pro Kurs

 

Anmeldung: Katrin Kohl
Tel.: 06471/9567141
E-Mail: familienbuero@dksb-lm.de

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So

17

Jun

2018

Geschichtsverein besucht Fürstenstadt

Exkursion nach Hadamar auf den Spuren der nassauischen Geschichte

Das Glasmuseum im Hadamarer Fürstenschloss (Quelle: www.hadamar.de)
Das Glasmuseum im Hadamarer Fürstenschloss (Quelle: www.hadamar.de)

(cr) Der Geschichtsverein Weilburg widmet sich in seiner diesjährigen Studienfahrt am Sonntag, 17. Juni 2018, der Fürstenstadt Hadamar. Besucht wird das Glasmuseum im Hadamarer Schloss, außerdem soll mit einer Stadtführung die Altstadt von Hadamar erkundet werden. Die Fahrt erfolgt in Fahrgemeinschaften ab Weilburg, dazu wird sich um 9:30 am Bahnhof in Weilburg getroffen.

 

Das Programm in Hadamar startet – auch für diejenigen, die direkt nach Hadamar kommen möchten – um 10:00 am Eingang zum Glasmuseum (Schloss Hadamar). In der Mittagspause besteht die Möglichkeit zur Einkehr in das Restaurant Fohlenhof. Gegen 16:00 Uhr endet das Programm in Hadamar. Alle Interessierten sind herzlich zu dieser Studienfahrt eingeladen. Eine Anmeldung ist nicht unbedingt erforderlich, wird aber empfohlen. Kontakt: vorstand@geschichtsverein-weilburg.de

Das Haus Tuchscherer in Hadamar (Quelle: www.hadamar.de)
Das Haus Tuchscherer in Hadamar (Quelle: www.hadamar.de)
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Sa

12

Mai

2018

Auf den Spuren von Dantes „Göttlicher Komödie“

Der Geschichtsverein empfiehlt die Lesung „Das Pfingstwunder“ - am Samstag, 12. Mai 2018 um 19:00 Uhr im Rosenhangmuseum

http://www.residenzbuch.de/product/3000000180236/Buecher_Romane/Sibylle-Lewitscharoff/Das-Pfingstwunder
Das Pfingstwunder (www.residenzbuch.de)

Die von Doris Hagel kuratierte Reihe von Lesungen im Rosenhang-Museum wird mit einem spannenden Stoff fortgesetzt:

 

Frau Sibylle Lewitscharoff liest am Samstag, dem 12. Mai 2018 um 19.00 Uhr aus Ihrem Buch "Das Pfingstwunder", einem Werk, das im Jahr 2016 bei Suhrkamp erschienen ist.

 

Die in Stuttgart geborene Literatin studierte in Berlin Religionswissenschaften. Parallel zu einer buchhalterischen Tätigkeit in der Werbeagentur ihres Bruders begann sie zu schreiben, zunächst Radio-Features und Hörspiele, ab 1994 auch Prosa und Theaterstücke. Sie ist eine mehrfach ausgezeichnete Preisträgerin, unter anderem hatte sie die Grimme-Professur in Kassel inne und erhielt die Auszeichnung der Deutschen Akademie Rom Villa Massimo.

 

Seit 2005 ist sie Mitglied des PEN-Zentrums Deutschland. 2007 wurde sie in die Bayrische Akademie der schönen Künste berufen und die Deutsche Akademie für Dichtung und Sprache. Seit 2010 gehört sie auch der Berliner Akademie der Künste an. 

 

Das Pfingstwunder spielt in Rom. Grundlage ist Dantes Göttliche Komödie, mit der sich Lewitscharoff intensiv befaßt hat.Der Ort ist prachtvoll, die Stimmung aufgeräumt: Renommierte Dante-Gelehrte aus aller Herren Länder tagen im altehrwürdigen Saal der Malteser auf dem römischen Aventin, mit Blick auf den Petersdom. Im Mittelpunkt steht die Göttliche Komödie, Dantes realismusgetränkter Einblick in die Welt nach dem Tod. Einer der eifrig Debattierenden ist Gottlieb Elsheimer, Frankfurter Romanist und nach eigener Einschätzung eher ein Kandidat fürs Fegefeuer als fürs Paradies. Bei aller Leidenschaft für den Forschungsgegenstand scheint ihm das zunehmend ausgelassene Verhalten der Kollegen seltsamer und seltsamer. Als die Kirchenglocken das Pfingstfest einläuten, bahnt sich ein Ereignis unbegreiflicher Art an.Leichtfüßig und wortgewaltig spaziert die Büchner-Preisträgerin Sibylle Lewitscharoff mit uns durch Hölle und Himmel. Die Hauptrollen in ihrem neuen Roman spielen die größte Komödie der Weltliteratur, das Seelenheil von 34 Dante-Gelehrten und ein anrührender Erzähler, so sehr um Bodenhaftung bemüht, dass ihm ein Wort wie »Wunder« nicht leicht über die Lippen kommt. (dh/cr)

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Mi

09

Mai

2018

Stammtisch Geschichtsverein

Ab 18.00 Uhr im Restaurant Bürgerhof in Weilburg

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So

06

Mai

2018

"Gleichsam umgeschmolzen" - die barocke Umformung einer Stadt

Architekturgeschichtlicher Stadtrundgang

Michaela Heinz, Beselich-Niedertiefenbach

Der Geschichtsverein Weilburg lädt zu einem architekturgeschichtlichen Stadtrundgang ein.

 

Unter dem Motto "Gleichsam umgeschmolzen" führt die Architekturstudentin Michaela Heinz (Beselich-Niedertiefenbach) auf den Spuren des "gräflichen Baumeisters Julius Ludwig Rothweil und der barocken Umformung einer Stadt."

 

Der Eintritt ist frei;  alle Interessierten sind herzlich dazu eingeladen. Der Stadtrundgang beginnt am Sonntag, 6. Mai 2018 um 15:00 Uhr. Treffpunkt ist am Schlossplatz. (cr)

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Di

23

Jan

2018

Maria Theresia: Lesung begeistert

Matthias Losacker und Doris Hagel überreichen Frau Prof. Dr. Stollberg-Rilinger ein Präsent zur Erinnerung an Weilburg. Foto mit freundlicher Genehmigung  von Antje Helbig/Rosenhang Museum
Matthias Losacker und Doris Hagel überreichen Frau Prof. Dr. Stollberg-Rilinger ein Präsent zur Erinnerung an Weilburg. Foto mit freundlicher Genehmigung von Antje Helbig/Rosenhang Museum

Auf große Resonanz ist die Lesung von Frau Prof. Dr. Stollberg-Rilinger im Museum Rosenhang gestoßen. Auf höchsten Niveau wurde dem interessierten Publikum ein Einblick in die Welt der Kaiserin gegeben.

 

Dabei gibt es auch einen "familären Zusammenhang" mit Weilburg: Schließlich war die Weilburger Prinzessin Henriette mit dem österreichischen Erzherzog Carl verheiratet - der berühmte Feldherr war ein Enkel Maria Theresias.

 

An diese nassauisch-habsburgische Traumhochzeit hatten Doris Hagel und der Geschichtsverein bereits 2015 mit einem geschichtlichen und musikalischen Jubiläumsprogramm erinnert.

 

Die Lesung ist nun Teil einer neuen kulturellen Veranstaltungsreihe im Museum Rosenhang, die von Doris Hagel mit großem Engagment und in enger Zusammenarbeit mit dem Geschichtsverein Weilburg kuratiert wird.

 

Weitere Informationen zu der Publikation "Maria Theresia: Die Kaiserin in ihrer Zeit" erhalten Sie auch auf den Seiten der Residenzbuchhandlung Weilburg. (cr)

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Nächste Termine:

Stammtisch Geschichtsverein

• Mittwoch, 11. Dezember 2019

• 18.00 Uhr 

• Bürgerhof Weilburg

 

Kontakt:

GESCHICHTSVEREIN WEILBURG e.V.

Schmittbachweg 24

35781 Weilburg 

 

Mail:

vorstand@geschichtsverein-weilburg.de